Pro Asyl gegen Verteilung von Flüchtlingen auf Länder wie Ungarn

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Pro Asyl gegen Verteilung von Flüchtlingen auf Länder wie Ungarn

06.09.2017 - 15:06 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Die Flüchtlingshilfe-Organisation Pro Asyl ist auch nach dem entsprechenden Urteil des Europäischen Gerichtshofs gegen eine Verteilung von Asylsuchenden auf Länder wie Ungarn. "Es bringt nichts, Schutzsuchende zu zwingen, in aufnahmeunwillige Staaten wie Ungarn zu gehen oder in strukturell überforderten Grenzstaaten wie Griechenland zu bleiben", sagte Geschäftsführer Günter Burkhardt der "Frankfurter Rundschau" (Donnerstag). "Die reichen, traditionellen Aufnahmestaaten wie Deutschland, Frankreich und andere, sind gefordert, voranzugehen."

An die Bundesregierung appellierte Burkhardt, einen großzügigen Familiennachzug für Geflüchtete zu ermöglichen: "Familienangehörige von in Deutschland lebenden Kriegsflüchtlingen müssen einreisen dürfen. Wer hier in Dauerangst um seine Familie lebt, hat es schwer, anzukommen." Es sei "niemandem gedient, wenn ein Flüchtling hier keine Ausbildung macht, weil er damit zu wenig verdient, um die Schleuser für Angehörige zu bezahlen. Insofern sind legale Wege für Angehörige eine wichtige integrationspolitische Maßnahme." Das werde "vor allem von vielen in der Union ausgeblendet".

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Kommentare zu "Pro Asyl gegen Verteilung von Flüchtlingen auf Länder wie Ungarn"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von moses1972
06.09.2017 23:00 Uhr

Ich möchte auch kein Flüchtling sein in einem Land wie Ungarn das gegen die Aufnahme von Flüchtlingen ist. Die werden doch dann dort nicht gut behandelt.

Kommentar von skazchan
06.09.2017 20:38 Uhr

Ich finde nicht das Staaten gezwungen werden sollten Flüchtliche aufzunehmen. Wenn sie Polen und Ungarn weigern, dann ist das ihr gutes recht, genauso wie es alle anderen EU Staaten tun können

Kommentar von Freddie32
06.09.2017 18:08 Uhr

Natürlich würde es so denke ich auch probleme geben denn auch die Menschen in Ungarn waren zum größten teil dagegen asylsuchende auf zu nehmen,wenn sie gezwungen werden wird es starken unmut geben.
Dennoch kann deutschland nicht alle aufnehmen daran werden wir früher oder später kollabieren.