NSU-Ombudsfrau erwartet Höchststrafe für Beate Z.

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NSU-Ombudsfrau erwartet Höchststrafe für Beate Z.

20.07.2017 - 00:47 Uhr

NSU-Ombudsfrau erwartet Höchststrafe für Beate Z. NSU-Ombudsfrau erwartet Höchststrafe für Beate Z. Politik
über dts Nachrichtenagentur

Die Ombudsfrau der Bundesregierung für die Hinterbliebenen des NSU-Terrors, Barbara John, erwartet für die Hauptangeklagte im Prozess, Beate Z., die Höchststrafe. "Die Hinterbliebenen können sich nicht vorstellen, dass das Strafmaß für die Mittäterin Beate Z. unterhalb der Höchststrafe von 15 Jahren bleibt", sagte sie der "Berliner Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Dazu erwarten sie, dass die besondere Schwere der Schuld festgestellt wird. Die Opfer mussten schließlich allein deshalb sterben, weil sie Ausländer waren."

John fügte hinzu: "Bei den Gesprächen wurde zudem deutlich, dass das übliche und im Vergleich mit anderen Ländern eher geringe Strafmaß für Mord in diesem Fall das Gerechtigkeitsempfinden vieler Hinterbliebenen und Opfer verletzt. Denn die Täter haben zehn Menschenleben ausgelöscht. Sie selbst können wieder freikommen. Dann geht das Leben für sie weiter, und sie sind überzeugt, nun sei alles gut."

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Kommentare zu "NSU-Ombudsfrau erwartet Höchststrafe für Beate Z."

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
21.07.2017 01:35 Uhr

Wie sollte das Strafmaß auch unter den Mindeststrafe von 15 Jahren liegen können? Ist doch klar dass daie Mindeststrafe oder sogar mehr zustande kommen wird.

Ich ifinde auch, Mord wird viel zu leicht bestraft. Da gibt es wesentlich wenig schlimmere Straftaten, bei denen die Opfer wesentlich geringfügiger geschädigt werden, die Täter aber extrem hohe Strafen zu erwarten haben.

Warum nicht bei Mord?!

Kommentar von moses1972
20.07.2017 08:56 Uhr

Alles andere als die Höchststrafe für diese Frau wäre nicht akzeptabel. Sie hat zwar nicht selbst gemordet aber sie war entscheidet an den Taten beteiligt.