Weiterer Zeuge im Fall Amri könnte vor Befragung abgeschoben werden

Politik Terrorismus


Weiterer Zeuge im Fall Amri könnte vor Befragung abgeschoben werden

04.05.2018 - 01:46 Uhr

Weiterer Zeuge im Fall Amri könnte vor Befragung abgeschoben werden Weiterer Zeuge im Fall Amri könnte vor Befragung abgeschoben werden Politik
über dts Nachrichtenagentur

Bei der Aufarbeitung des Terroranschlags auf den Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember 2016 droht eine neue schwere Panne. Wie das Nachrichtenmagazin Focus berichtet, könnte ein Zeuge, den der Berliner Untersuchungsausschuss vernehmen will, noch vor der Befragung abgeschoben werden. Das geht nach Angaben von Focus aus dem Schreiben der Berliner Generalstaatsanwältin Margarete Koppers an den Ausschuss hervor.

Darin heißt es, "dass der Zeitraum des Verbleibs des Beschuldigten in staatlichem Gewahrsam nicht verlässlich bestimmbar ist". Bereits am 6. Dezember 2017 habe sie "die Zustimmung zu aufenthaltsbeendenden Maßnahmen" erteilt, schreibt Koppers. Bei dem Zeugen handelt es sich nach Focus-Angaben um einen Mann, der dem späteren Attentäter Anis Amri ein Handy verkauft haben soll, das später am Tatort gefunden wurde. Im Dezember 2017 hatte Focus berichtet, wie ein Amri-Vertrauter in einer Nacht- und Nebelaktion abgeschoben worden war, noch bevor er durch Ausschussmitglieder vernommen werden konnte.

Facebook Twitter Google+ Xing Linkedin

Ähnliche Artikel

Folgende Artikel aus dem Thema Politik könnten Sie auch interessieren

Jetzt kostenlos registrieren !

Verpassen Sie keine aktuellen Neuigkeiten mehr und registrieren Sie sich kostenlos zu unseren Diensten.


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu können,
müssen Sie angemeldet sein.


Kommentare zu "Weiterer Zeuge im Fall Amri könnte vor Befragung abgeschoben werden"

Es sind noch keine Kommentare zu
"Weiterer Zeuge im Fall Amri könnte vor Befragung abgeschoben werden"
vorhanden.