Watzke: BVB hatte ein Führungsvakuum

Sport 1. Liga Fußball


Watzke: BVB hatte ein Führungsvakuum

17.05.2018 - 07:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Borussia Dortmund hat die Lehren aus der zurückliegenden Saison gezogen. "Wir hatten ein Führungsvakuum", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe). "Uns fehlte ein Stück weit die Griffigkeit, es fehlten Typen wie Vidal und Alonso, auf die du als Gegner zuläufst und schon Angst hast."

Die Mannschaft habe zu sehr allein auf fußballerisches Vermögen gesetzt. Der neue Trainer müsse das Team stabilisieren und ihr "die Freude am Job zurückgeben", sagte Watzke. Der Name des neuen Trainers werde bekannt gegeben, "wenn der richtige Zeitpunkt gekommen" sei. Watzke sieht kein Konfliktpotenzial mit dem als Berater tätigen Matthias Sammer. "Das wird kein Problem, denn die sportlichen Entscheidungen trifft am Ende Michael Zorc, der trägt schließlich die Verantwortung", sagte Watzke. Von Sammer, ihm selbst und dem neuen Leiter der Lizenzspieler-Abteilung, Sebastian Kehl, komme lediglich "Input". Die Erdogan-Affäre um die beiden Nationalspieler Mesut Özil und den früheren BVB-Profi Ilkay Gündogan erklärte Watzke mit dem kulturellen Umfeld der Spieler. "Ich glaube nicht, dass Gündogan Wahlwerbung betreiben wollte. Es gibt aus meiner Sicht gerade in diesem Kulturkreis auch familiär oft die Erwartung, dass man Menschen, die etwas darstellen, mit Respekt begegnet. Dass er als Mensch mit doppelter Staatsangehörigkeit findet, Erdogan sei sein Präsident, das muss ich akzeptieren. Auch wenn ich die Ansicht nicht teilen kann", erklärte Watzke.

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Kommentare zu "Watzke: BVB hatte ein Führungsvakuum"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von Kneipenchef
18.05.2018 06:26 Uhr

Wen der Herr Gündogan (ebenso wie der Herr Özil) glaubt, Erdogan ist sein präsident, hat er in der Deutschen Nationalelf nichts zu suchen. Es bleibt ihm unbelassen in der Türkischen Nationalelf zu spielen.