Wanka fordert "faire Verträge" für Wissenschaftler

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Wanka fordert "faire Verträge" für Wissenschaftler

09.09.2017 - 08:17 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

In der Debatte über befristete Arbeitsverträge hat Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) die Wissenschaft aufgefordert, längerfristige Stellen bereitzustellen: "Von Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Ländern erwarte ich, dass man mit den jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern faire Verträge abschließt", sagte Wanka dem "Spiegel". Nach neuen Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung erhielt 2016 jeder zweite neu eingestellte Mitarbeiter nur einen zeitlich begrenzten Arbeitsvertrag. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert, unbegründete Befristungen zu verbieten.

Wissenschaftler sind besonders betroffen von dem Problem. Wanka hatte daher im vergangenen Jahr das Wissenschaftszeitvertragsgesetz novelliert, "weil die Zahl der Befristungen zu hoch und viele oft zu kurz waren", wie sie erklärte. Pauschale Verbote lehnt sie unverändert ab: "Befristungen gehören zum Wissenschaftssystem, sonst kommt es zum Stillstand."

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Kommentare zu "Wanka fordert "faire Verträge" für Wissenschaftler"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von Freddie32
09.09.2017 13:19 Uhr

Forschung und wissenschaft ist natürlich wichtig dies stets zu fördern um Zukunftsoreintiert zu agieren.
Hinsichtlich dessen mal abwarten wie sich das zeigen wird.

Kommentar von moonraker2005
09.09.2017 10:23 Uhr

Ja, ich bin auch für faire Verträge von Wissentschaftlern. Aber das gilt für mich eigentlich für den gesamten Arbeitsmarkt. Und im besoderen für den Niedriglohn Sektor.

Kommentar von Eckhard
09.09.2017 08:53 Uhr

Das ist doch aber Sache zwischen den Vertragspartnern. Oder wird den normalen Arbeitnehmern bei Ihren Arbeitsverträgen geholfen? Nein. Sicher nicht. Also warum hier?