Wagenknecht will eigenen Kanzlerkandidaten der Linken

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Wagenknecht will eigenen Kanzlerkandidaten der Linken

08.09.2017 - 01:00 Uhr

Wagenknecht will eigenen Kanzlerkandidaten der Linken Wagenknecht will eigenen Kanzlerkandidaten der Linken Politik
über dts Nachrichtenagentur

Die Spitzenkandidatin der Linken, Sahra Wagenknecht, hofft, dass ihre Partei künftig einen eigenen Kanzlerkandidaten nominieren kann. "Solange wir eine 10-Prozent-Partei sind, ist eine Kanzlerkandidatur leider schwer vermittelbar", sagte sie der "Frankfurter Rundschau" (Freitag-Ausgabe). Doch sie "hoffe, dass die Linke irgendwann so stark wird, dass wir über solche Fragen ernsthaft nachdenken können. Wer sich eine Veränderung der Politik wünscht und kein unsoziales Weiter-so, kann nur noch die Linke wählen."

Und "wenn die SPD weiter Politik gegen ihre Wähler macht, ist die Gefahr real, dass sie so endet wie die Sozialdemokratie in Frankreich oder den Niederlanden: in der Bedeutungslosigkeit". Sie selbst sei jedenfalls kein Hindernis für ein rot-rot-grünes Bündnis, so Wagenknecht. "Als es eine Phase gab, in der sie (die SPD) ernsthaft über eine Koalition mit uns nachgedacht hat, haben sich führende Sozialdemokraten auch mit mir gern getroffen. Sobald man sich entschieden hatte, diesen Weg nicht weiter zu gehen, wurde wieder erklärt: Mit Sahra Wagenknecht – das geht gar nicht. Ich kann das nicht ernst nehmen. Im Übrigen bin ich ganz sicher kein unverträglicher Mensch."

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Kommentare zu "Wagenknecht will eigenen Kanzlerkandidaten der Linken"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von Eric17
09.09.2017 01:06 Uhr

Das ist doch eine schöne Idee. Ich sympathisiere sehr mit Frau Wagenknecht. Allerdings würde Ich Herrn Gregor Gysi immernoch allen anderen Kandidaten vorziehen.

Kommentar von Holly003120
08.09.2017 09:39 Uhr

Frau Wagenknecht ist eine sehr attraktive Frau.
Ist ist auf Männer der üblichen Art nicht angewiesen.
Darum funtioniert ihre Beziehung zu Herrn Lafotaine ach so gut,
Der Kandidat, den sie meint , ist der Herr Lafontaine. Theoretisch.
Jeder weiss, dass das nichts mehr bringt zu dieser Zeit.
Aber sie hat ihn ins Spiel gebracht. Immerhin.
Das zeigt , wo sie mit ihm steht.
99% der Ehepaare sollen sich ein Beispiel an den beiden nehmen.
Es geht nicht nur um Lii...ieebe, körperlich und wirtschaftlich......
Die Beziehungen nach üblichen Modell sind voll abgedroschen und immer mehr Leute trauen sich , ihre Beziehungen anders zu definieren.

Kommentar von Freddie32
08.09.2017 08:34 Uhr

Nun ja warum nicht,das steht der Partei natürlich auch zu und würde vielleicht etwas mehr schwung bringen.
Darüber nach zu denken kann natürlich nicht der falsche weg sein.