Volkswagen-Händler drängen auf Hardware-Umrüstung

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Volkswagen-Händler drängen auf Hardware-Umrüstung

23.08.2017 - 07:56 Uhr

Volkswagen-Händler drängen auf Hardware-Umrüstung Volkswagen-Händler drängen auf Hardware-Umrüstung Wirtschaft
über dts Nachrichtenagentur

Der Verband der deutschen Volkswagen- und Audi-Händler verlangt eine große Hardware-Umrüstung für 5,3 Millionen ältere Diesel-Fahrzeuge in Deutschland. "Das Grundvertrauen der Kunden lässt sich nur durch eine technische Nachrüstung zurückgewinnen", sagte Dirk Weddigen von Knapp, Chef des VW-Händlerverbandes, dem "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Die Händler stellen sich damit gegen die deutsche Automobilindustrie, die nur ein Software-Update für die betroffenen Fahrzeuge finanzieren will.

Die teurere Hardware-Lösung ließe sich aus Sicht der Händler auch finanzieren. Die Autokonzerne müssten inzwischen mit Milliarden-Strafzahlungen rechnen, weil immer mehr Diesel-Fahrer auf einen Benziner umsteigen, was zu überhöhten Kohlendioxid-Emissionen führe. Mit den Ausgaben für die Hardware-Nachrüstung könnte der Diesel-Absatz stabilisiert werden, die Kohlendioxid-Strafen blieben aus. In der vergangenen Woche hatte bereits der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) die Hardware-Lösung gefordert. "Autofahrer, die Software-Updates an ihren Dieselfahrzeugen vornehmen lassen, können keineswegs sicher sein, dass sie letztendlich nicht von einem Fahrverbot betroffen sind", sagte ZDK-Präsident Jürgen Karpinski.

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Kommentare zu "Volkswagen-Händler drängen auf Hardware-Umrüstung"

Insgesamt 4 Kommentare vorhanden


Kommentar von moses1972
23.08.2017 17:54 Uhr

Die Händler haben kappiert das nur eine hardwarelösung eine effektive Senkung der Schadstoffwerte bewirkt. Ich glaube aber die autobauer werden alles abschmettern.

Kommentar von Freddie32
23.08.2017 16:42 Uhr

Das ist natürlich wirtschaftlich gesehen eine sehr schwierige Komponente so müssen auch die betriebe schauen wie sie weiterhin verbleiben können und somit muss man abwarten.

Kommentar von moonraker2005
23.08.2017 16:06 Uhr

Anscheinend haben die Händler verstanden das nur ein Software update nicht aussreichend ist. Die Autobauer schalten aber bei der Forderung auf sturr..

Kommentar von Eckhard
23.08.2017 09:37 Uhr

Ich glaube schon dass die Automobilhändler im Moment nicht zufrieden sind mit der Lage. Immerhin sind Sie die ersten Ansprechpartner der Autokäufer. Liebe Aut Hersteller, Ihr habt Mist gebaut, also müsst Ihr auch dafür gerade stehen.