Umwelthilfe fordert Strafgebühr bei SUV-Zulassungen

Wirtschaft Autoindustrie Straßenverkehr Umweltschutz


Umwelthilfe fordert Strafgebühr bei SUV-Zulassungen

11.09.2017 - 11:59 Uhr

Umwelthilfe fordert Strafgebühr bei SUV-Zulassungen Umwelthilfe fordert Strafgebühr bei SUV-Zulassungen Wirtschaft
über dts Nachrichtenagentur

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat vor der Eröffnung der Automesse IAA eine Strafgebühr auf die Zulassung von Diesel-SUV gefordert. "In Skandinavien wird mitunter ein hoher Betrag fällig, wenn man einen durstigen Diesel-SUV zulassen will", sagte DUH-Geschäftsführer Jürgen Resch der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe). Andersherum gebe es staatliche Prämien für denjenigen, der ein E-Auto zulässt.

Das solle es auch in Deutschland geben, sagte Resch. Um die Automobilindustrie zu emissionsarmen und spritsparenden Fahrzeugen zu bewegen, forderte er einen Stopp für die Begünstigung von Diesel-Kraftstoff und ein solches Bonus-Malus-System bei der Kfz-Steuer. Resch übte zudem Kritik an den deutschen Autoherstellern bei der Fortentwicklung von Diesel-Motoren. "Nach meinem Sachstand gibt es noch keine Typzulassung eines Diesel-Pkw nach der aktuellen Abgasnorm Euro 6d", so Resch. Die diesjährige IAA drohe zu einer "Provinzveranstaltung" zu verkommen. Elf Hersteller, so viele wie noch nie, hätten abgesagt, wichtige E-Fahrzeuge etwa von Nissan oder Tesla würden fehlen. "Was in diesem Jahr dominiert, sind die Dinosaurier des Autozeitalters: immer größere, schwerere Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, darunter viele Diesel", sagte der DUH-Geschäftsführer. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) wird die 67. IAA am Donnerstag eröffnen.

Facebook Twitter Google+ Xing Linkedin

Ähnliche Artikel

Folgende Artikel aus dem Thema Wirtschaft könnten Sie auch interessieren


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu können,
müssen Sie angemeldet sein.


Kommentare zu "Umwelthilfe fordert Strafgebühr bei SUV-Zulassungen"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von Eckhard
12.09.2017 15:28 Uhr

Genau. Immer drauf auf die kleinen. Warum sollen das die Bürger zahlen? Warum nicht die Autohersteller? Aber den Otto Normalverbraucher kann man halt leichter schröpfen.

Kommentar von Freddie32
11.09.2017 13:42 Uhr

Ob dann saftige Strafen der richtige weg sind,das weiß ich nicht.
Natürlich ist das denken nichtd er falsche weg man solle es aber nicht von heute auf morgen so erzwingen,das muss ein durchdachter langsamer prozess sein.