Thyssenkrupp und Tata Steel kündigen europäische Stahl-Fusion an

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Thyssenkrupp und Tata Steel kündigen europäische Stahl-Fusion an

20.09.2017 - 07:44 Uhr

Thyssenkrupp und Tata Steel kündigen europäische Stahl-Fusion an Thyssenkrupp und Tata Steel kündigen europäische Stahl-Fusion an Wirtschaft
über dts Nachrichtenagentur

Thyssenkrupp und Tata Steel haben am Mittwoch eine Grundsatzvereinbarung über den Zusammenschluss ihrer europäischen Stahlaktivitäten in einem 50/50-Joint Venture unterzeichnet. Das teilte Thyssenkrupp am frühen Mittwochmorgen mit. Der endgültige Vertrag soll Anfang 2018 unterzeichnet werden.

Ziel sei es, einen führenden europäischen Flachstahlanbieter zu schaffen und diesen als Qualitäts- und Technologieführer zu positionieren. Das neue Unternehmen würde einen Pro-forma-Umsatz von etwa 15 Milliarden Euro erzielen und etwa 48.000 Mitarbeiter an aktuell 34 Standorten beschäftigen. Die Versandmengen des Joint Ventures würden etwa 21 Millionen Tonnen pro Jahr betragen. "Wir gehen die strukturellen Herausforderungen der europäischen Stahlindustrie an und schaffen eine starke Nummer Zwei", sagte Heinrich Hiesinger, Vorstandsvorsitzender der Thyssenkrupp AG. Das geplante Joint Venture soll den Namen "thyssenkrupp Tata Steel" tragen und über eine "schlanke" Holding mit Sitz in den Niederlanden geführt werden. Sowohl bei Thyssenkrupp als auch bei Tata könnten jeweils bis zu 2.000 Stellen wegfallen. Nach Angaben von Thyssenkrupp entwickelt sich die Nachfrage nach Stahl "wenig dynamisch", das Angebot sei geprägt von Überkapazitäten und stetig hohem Importdruck.

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Kommentare zu "Thyssenkrupp und Tata Steel kündigen europäische Stahl-Fusion an"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von moses1972
20.09.2017 22:39 Uhr

Mal sehen ob diese indisch-deutsche Fusion gelingen wird. Eins ist jetzt schon klar das die Fusion auf jeden Fall bei beiden Firmen Arbeitsplätze kosten wird.

Kommentar von moonraker2005
20.09.2017 10:35 Uhr

Es geht doch wieder nur um eine Gewinnmaximierung und die Arbeitnehmer bleiben auf der Strecke. Man redet in beiden Firmen sollen 4000 Arbeitsplätze wegfallen.

Kommentar von Freddie32
20.09.2017 10:01 Uhr

Natürlich geht es bei der Fusion wie so immer an erster Stelle um starke Gewinnmaximierung aber wenn insgesamt 2000 stellen wegfallen finde ich hätte es einen bitteren nachgeschmack.