Thyssenkrupp-Fusion: Zypries stellt sich an Seite der Stahlarbeiter

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Thyssenkrupp-Fusion: Zypries stellt sich an Seite der Stahlarbeiter

22.09.2017 - 19:34 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Im Streit um die Fusionspläne des Stahlkonzerns Thyssenkrupp hat sich Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) an die Seite der Stahlarbeiter gestellt: "Ich kann die Sorgen der Beschäftigten sehr gut verstehen. Eine Unternehmensentscheidung von solcher Tragweite für die Region, die Beschäftigten und den Stahlstandort Deutschland braucht die Akzeptanz bei allen Betroffenen und vor allem die Akzeptanz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer", sagte Zypries dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". "Bislang ist die Arbeitnehmerseite von dieser Entscheidung nicht überzeugt. Gegen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist eine tragfähige Lösung schwer vorstellbar", so die Sozialdemokratin weiter.

"Die Mitbestimmung muss heute und auch in Zukunft gelten und auch, wenn es neue Partner gibt." Thyssenkrupp hatte in dieser Woche Pläne für die Fusion der Stahlsparte mit dem Konkurrenten Tata sowie den Wegfall von rund 2.000 Arbeitsplätzen in Deutschland angekündigt. Der Betriebsrat lehnt die Pläne ab.

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Kommentare zu "Thyssenkrupp-Fusion: Zypries stellt sich an Seite der Stahlarbeiter"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von CgoL81
23.09.2017 20:12 Uhr

Noch mal vor der Wahl was raushauen, Frau Zypries? Interessiert nach der Wahl doch eh keinen mehr.

Letztlich müssen die Firmen fusionieren um am Markt zu bestehen. Wenn es manchen lieber wäre, wenn Thyssen weiter allein und insolvent gehen würde (weil der Preis am Stahlmarkt am Boden ist), dann gehen viel mehr Arbeitsplätze verloren.

Kommentar von moonraker2005
22.09.2017 21:05 Uhr

Es ist sehr gut das sich die Ministerin an die Seite der Arbeitnehmer stellt. Es ist zu befürchten das durch die Fusion viele Arbeitsplätze verloren gehen werden.