SPD: Merkel muss sich in Nordkorea-Konflikt von Trump distanzieren

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SPD: Merkel muss sich in Nordkorea-Konflikt von Trump distanzieren

10.08.2017 - 08:05 Uhr

SPD: Merkel muss sich in Nordkorea-Konflikt von Trump distanzieren SPD: Merkel muss sich in Nordkorea-Konflikt von Trump distanzieren Politik
über dts Nachrichtenagentur

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich im Nordkorea-Konflikt klarer zu positionieren. "Die Bundeskanzlerin muss mit europäischen Nato-Partnern jetzt dem US-Präsidenten unmissverständlich deutlich machen, dass wir weder die Tonlage noch mögliche militärische Handlungen unterstützen", sagte Mützenich der "Rheinischen Post" (Donnerstag). In einer der schwersten nuklearen Krisen nach dem Ende des Kalten Krieges könne sich die Bundeskanzlerin eine Haltung des Abwartens nicht weiter leisten, so der SPD-Politiker.

"Zugleich sind mit Russland und der Volksrepublik China zwei weitere Nuklearmächte in den Konflikt involviert, der auch für uns unmittelbare Konsequenzen haben könnte.". Die jüngsten verbalen Drohungen zwischen Nordkorea und den USA seien besorgniserregend und beinhalteten ein "hohes Eskalationsrisiko". Unterdessen hat Nordkorea die Drohung, die zu den USA gehörende Insel Guam präventiv anzugreifen, erneuert und weitere Details genannt. So plane das nordkoreanische Militär nach eigenen Angaben vier Mittelstreckenraketen vom Typ Hwasong-12 ein, berichtete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Verlautbarungen aus Nordkorea am Donnerstagmorgen. Der genaue Plan solle bis Mitte des Monats fertig sein und dann dem Machthaber Kim Jong-un zur Entscheidung vorgelegt werden. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump an die Adresse Nordkoreas gesagt, die USA würden "mit Feuer und Zorn" agieren "wie es die Welt noch nie zuvor erlebt hat", wenn die Drohungen nicht aufhörten. Der SPD-Fraktionsvize sagte dazu: "In einer solchen Situation wählt der US-Präsident absichtsvoll Worte, die an die Radio-Ansprache Trumans vor dem Abwurf der Atombombe auf die japanische Stadt Hiroshima anknüpfen sollen. Eine solche Wortwahl ist unverantwortlich und kann in Pjöngjang nur zu weiteren Missdeutungen führen."

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Kommentare zu "SPD: Merkel muss sich in Nordkorea-Konflikt von Trump distanzieren"

Insgesamt 9 Kommentare vorhanden


Kommentar von Ferraribiene
11.08.2017 16:44 Uhr

Wenn das so weiter geht, dauert es nicht mehr lange dass es in naher Zukunft wieder zu atomaren Schlägen kommt. Frau Merkel sollte sich da zurückhalten.

Trump sollte endlich aufhören und weiter provozieren.

Jeder amerikanische Präsident hatte "seinen " Krieg. Ist der Krieg von Trump nun der gegen Nordkorea?

Kommentar von Holly003120
11.08.2017 14:54 Uhr

Frau Merkel soll am besten sich gar nicht äussern.
Sonst kommt noch mehr durcheinander.
Die Frau hat schon genug Unheil angerichtet.
Die Atombombe ist eine Nummer zu gross für Frau Merkel.
Sie ist Atom.physikerin, so wie ich gelese habe.
Also bitte nur Atomhülle. Nicht Atomkern.

Kommentar von Robo73
11.08.2017 09:47 Uhr

Mit einem hat der SPD-Fraktionsvorsitzende recht...Merkel muss sich positionieren. Aber nicht distanzieren. Aber nichts von beiden ist von Ihr zu erwarten...

Kommentar von moonraker2005
10.08.2017 22:42 Uhr

Merkel muss sich von den unsäglichen Nordkorea Aussagen von Trump distanzieren. Aber ich fürchte sie macht überhaupt nichts und duckt sich, wie immer, weg.

Kommentar von moses1972
10.08.2017 15:05 Uhr

Merkel sagt mal wieder nichts zu großen Problemen. Diese Kanzlerin erscheint leer und Amtsmüde. Am besten schicken wir sie bei der Wahl endlich in Rente.

Kommentar von moses1972
10.08.2017 15:02 Uhr

10 Punkte minus für Merkel ist schon eine Menge. Merken die Deutschen endlich das diese Kanzlerin nicht mehr fähig ist in kritischen Situationen zu regieren.

Kommentar von PurpleColumbine
10.08.2017 13:43 Uhr

In diesem Fall mit Trump ins gleiche Horn zu stoßen geht ja auch gar nicht. Trump kommt mir manchmal vor, wie ein Kind, das zuerst spricht und dann überlegt.

Kommentar von GoldSaver
10.08.2017 08:50 Uhr

klar, die Wortwahl war von Donald Trump sicherlich so beabsichtigt und Pjöngjang kann dies schnell so auslegen, das Trump damit droht eine Atombombe auf ihn abzuwerden.

Ich hoffe es kommt nicht zur Eskalation, aber leider sieht es momentan anders aus.

Kommentar von Freddie32
10.08.2017 08:28 Uhr

Klare Worte den ich nur beipflichten kann,dieser Konflikt kann schlimmere Auswirkungen haben als man sich oder viele vorstellen kann.
Angela merkel müsse ein einziges mal wirklich zeigen das sie nicht USA Hörig ist und mal klare Strellung bezieht.
Hier in europa will niemand Krieg bzw die menschen auf der ganzen welt.