SPD-Kanzlerkandidat Schulz beklagt Pflegenotstand

Politik Gesundheit


SPD-Kanzlerkandidat Schulz beklagt Pflegenotstand

10.09.2017 - 08:53 Uhr

SPD-Kanzlerkandidat Schulz beklagt Pflegenotstand SPD-Kanzlerkandidat Schulz beklagt Pflegenotstand Politik
über dts Nachrichtenagentur

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat Deutschland einen Pflegenotstand attestiert. "Dann bejubeln die Leute Haushaltsüberschüsse und verschließen die Augen davor, dass wir in Deutschland einen Pflegenotstand haben. Das ist zutiefst empörend. Und deshalb müssen wir das ändern", sagte Schulz der "Bild am Sonntag".

Nach eigenen Angaben steht die Versorgung der Rentnergeneration im Zentrum seiner Wahlkampfauftritte. Der häufigste Satz in seinen Wahlkampfreden sei: "Ein Land, das die Überschüsse der Bundesrepublik Deutschland hat, muss in der Lage sein, die Würde im Alter zu garantieren." Als einen Missstand nannte Schulz die Situation in Pflegeheimen. Beim Besuch einer Demenzstation habe der Leiter geklagt, dass er in seinem Berufsalltag für die Alten nicht das tun könne, was er eigentlich tun müsse. Tief berührt habe ihn der Fall einer Rentnerin, die keinen Wohngeldzuschuss bekommt, obwohl ihre Rente nur fünf Euro über der Anerkennungsgrenze liege. "Wenn es um Milliarden mehr für die Rüstung geht, werden die mit einem Schnipp zugesagt. Für die Frau geht es um 120 Euro Wohngeldzuschuss", sagte Schulz. "Bei solchen Grenzfällen müssen wir endlich Ermessensspielräume für die Behörden schaffen."

Facebook Twitter Google+ Xing Linkedin

Ähnliche Artikel

Folgende Artikel aus dem Thema Politik könnten Sie auch interessieren

Jetzt kostenlos registrieren !

Verpassen Sie keine aktuellen Neuigkeiten mehr und registrieren Sie sich kostenlos zu unseren Diensten.


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu können,
müssen Sie angemeldet sein.


Kommentare zu "SPD-Kanzlerkandidat Schulz beklagt Pflegenotstand"

Insgesamt 7 Kommentare vorhanden


Kommentar von PurpleColumbine
11.09.2017 13:20 Uhr

Wer möchte denn noch im Pflegebereich arbeiten? Schlechte Bezahlung. Schicht- und Wochenenddienst. Gestreßte Pflegedienstleiter. Nörgelnde Angehörige. Kein Traumjob.

Kommentar von luisgallus1
11.09.2017 09:50 Uhr

Herr Schulz, kommen Sie sich nicht langsam selbst zu dumm vor ? Sie kritisieren Sachen, die sie selbst verschuldet haben ? Wo war die SPD die ganzen Jahre ? Hat sie geschlafen oder will sie sich verarschen ?

Kommentar von skazchan
10.09.2017 14:04 Uhr

Ja richtig, es gibt nicht genug Personal und das nicht schon seit gestern. Also hatte die SPD auch genug Zeit etwas daran zu ändern, hat sie aber nicht also mitverantwortlich am Problem

Kommentar von luisgallus1
10.09.2017 14:00 Uhr

Herr Schulz, Sie stellen immer alles fest, wenn wir sie nicht hätten :) Ironie Ende.. Was hat die SPD die ganzen Jahre in der Koalition gemacht ? Geschlafen ? Sie sind nicht regierungstauglich !!!

Kommentar von Freddie32
10.09.2017 11:18 Uhr

Pflegenotstand,recht schlechte Bezahlung und reichtlich Überstunden.
Dieser beruf verdient Respekt und sollte auch wieder mehr im Fokus stehen,auch andere Berufe.

Kommentar von moses1972
10.09.2017 09:22 Uhr

12 Jahre Kanzlerin Merkel an am Pflegenotstand rein garnichts geändert. Das zeigt wie unsozial diese Kanzlerin ist und damit muss sie endlich in Rente geschickt werden.

Kommentar von Eckhard
10.09.2017 09:06 Uhr

Und leider wird sich das auch so schnell nicht ändern. Diese Berufe sind extrem anstrengend und absolut lächerlich bezahlt. Es wird Zeit das unsere Regierung etwas unternimmt.