SPD-Chef Schulz zeigt sich nach Wahlniederlage kämpferisch

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SPD-Chef Schulz zeigt sich nach Wahlniederlage kämpferisch

25.09.2017 - 10:38 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

SPD-Chef Martin Schulz hat sich nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei der Bundestagswahl kämpferisch gezeigt und die Absicht bekräftigt, in die Opposition gehen zu wollen. "Wir haben gestern in einer schweren Situation gezeigt, dass die SPD sich auch an einem Tag mit schlechtem Wahlergebnis nicht wegduckt", sagte Schulz am Montag in Berlin. Die 20,5 Prozent an Wählerstimmen begreife man als Auftrag, die "Demokratie in diesem Lande zu verteidigen".

Die SPD werde der Regierung in "konstruktiver Form" als Opposition entgegentreten, so der SPD-Chef. Für gute Oppositionsarbeit müsse man "organisatorisch, programmatisch und personell gut aufgestellt sein", was auf die SPD zutreffe. Schulz dankte den Unterstützern für einen "tollen Wahlkampf". Auch wenn er nicht erfolgreich gewesen sei, habe man bewiesen, dass die SPD eine "kampfstarke und organisatorisch sehr gut aufgestellte Partei" sei. Der SPD-Vorsitzende verkündete, dass in der Nacht 975 neue Mitglieder in die Partei eingetreten seien. Am Montag beraten die SPD-Parteigremien über die zukünftige Aufstellung der SPD.

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Kommentare zu "SPD-Chef Schulz zeigt sich nach Wahlniederlage kämpferisch"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von PurpleColumbine
26.09.2017 10:31 Uhr

Richtig so. Ich habe nicht gegen ein kämpferisches Verhalten. Hinfallen, aufstehen und das Krönchen zurechtrücken, weiterlaufen. Das ist auch meine Devise.

Kommentar von ruhrgebiet
25.09.2017 13:53 Uhr

Ich denke auch, mit Hinsicht auf die AfD, das es das Beste ist wenn die SPD in die Opposition geht.
Nur so kann man die Hand auf die AfD halten, das würde nicht gehen, wenn die AfD die Koalitionsführung inne hätte.
Nur schade für die Politik in Deutschland.

Kommentar von Freddie32
25.09.2017 12:31 Uhr

Bei einem sehr schlechten Ergebnis tut schulz dennoch in der Hinsicht das richtige und versucht auch danach stärke zu beweisen.
Jetzt wird so denke ich eine Umstrukturierung passieren.