Schulz: SPD ist jederzeit bereit für Neuwahlen

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Schulz: SPD ist jederzeit bereit für Neuwahlen

13.11.2017 - 00:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Die SPD ist nach den Worten von Parteichef Martin Schulz jederzeit bereit für vorgezogene Neuwahlen. "Sollte Jamaika wider Erwarten doch nicht zustande kommen, wird die SPD organisatorisch und personell jeder Zeit in der Lage sein, sich dem Wähler zu stellen", sagte Schulz der "Bild" (Montag). Der SPD-Vorsitzende geht gleichwohl davon aus, dass sich Union, FDP und Grüne auf ein Regierungsbündnis verständigen: "Am Ende werden die vier Parteien sich auf irgendwelche faulen Kompromisse einigen."

Schulz ergänzte: "Politisch passen vor allem CSU, FDP und Grüne nicht zusammen. Die Widersprüche sind größer als die Gemeinsamkeiten. Das zeigen die bisherigen Sondierungen ganz deutlich." Der SPD-Chef weiter: "Wenn die `Schwampel` zustande kommt, dann ist das eigentlich ein Bündnis von CSU, Grünen und FDP. Die CDU als größte Partei spielt dabei ja schon bisher kaum eine Rolle. Außer, dass sie die Kanzlerin stellt. Eine solche Koalition mag zum reinen Machterhalt funktionieren - für Deutschland ist das eine schwere Belastung."

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Kommentare zu "Schulz: SPD ist jederzeit bereit für Neuwahlen"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von Holly003120
13.11.2017 13:05 Uhr

Die SPD hat ihr wahres Gesicht gezeigt.
Neuwahlen, um paar mickrige Milliprozente mehr zu präsentieren.
Man darf dieser Partei nicht vertrauen.
Es sind Selbstdarsteller , die sich gern um sich selbst drehen.

Kommentar von Aubrieta
13.11.2017 09:45 Uhr

Dieses Regierungsbündnis muss ja zustande kommen, weil die SPD sich der Verantwortung entzieht und das Wählervotum für eine große Koalition ignoriert.
Wenn die SPD meint, dass dieses Bündnis so schlecht für das Land ist, müsste sie doch versuchen in eine Regierungsverantwortung zu kommen um ihre Politik einzubrigen.
Sie wartete aber lieber darauf, dass es Deutschland schlecht geht oder es zu Neuwahlen kommt bei der das Ergebnis ähnlich wie bei der letzten Wahl aussieht. Also wählen wir solange bis die SPD die absolute Mehrheit hat oder es zu einem Rot-Rot-Grünen Bündnis reicht. Das ist wahre Demokratie