Sch├Ąuble: Antisemitismus wird "auch durch Migration" st├Ąrker

Politik Israel


Sch├Ąuble: Antisemitismus wird "auch durch Migration" st├Ąrker

31.03.2018 - 01:00 Uhr

Sch├Ąuble: Antisemitismus wird auch durch Migration st├Ąrker Sch├Ąuble: Antisemitismus wird "auch durch Migration" st├Ąrker Politik
├╝ber dts Nachrichtenagentur

Bundestagspr├Ąsident Wolfgang Sch├Ąuble hat dazu aufgerufen, einem wachsenden Judenhass entschlossen entgegenzutreten. Antisemitismus werde "auch durch Migration und durch den von radikalen Kr├Ąften in der islamischen Welt gesch├╝rten Hass auf Israel wieder st├Ąrker", sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Das zeigt, wie gro├č die Aufgabe f├╝r freiheitliche Gesellschaften ist, Errungenschaften wie Toleranz und Religionsfreiheit unter den Bedingungen des schnellen Wandels und dieser gewaltigen Migration durchzusetzen."

Dies sei "der gro├če Stresstest f├╝r die westlichen Demokratien", betonte Sch├Ąuble. Deutschland k├Ânne Antisemitismus weniger als jedes andere Land dulden. "Die Bek├Ąmpfung von Antisemitismus geh├Ârt geradezu zum Gr├╝ndungskonsens der Bundesrepublik Deutschland." Antisemitismus sei "kein speziell muslimisches Problem", f├╝gte Sch├Ąuble hinzu. In den muslimischen Gemeinschaften gebe es viele, die ein starkes Engagement gegen Antisemitismus zeigten. Doch gebe es "in der Tat die wachsende Sorge, dass radikale Muslime in Europa einen auch vom Antizionismus gespeisten, irrationalen Hass auf Juden verbreiten", sagte er. "Das geschieht besonders in Frankreich, aber auch in Deutschland." Dagegen m├╝sse man "mit aller Entschiedenheit vorgehen". Sch├Ąuble wandte sich entschieden gegen die Haltung der CSU, der Islam geh├Âre nicht zu Deutschland. "Wir k├Ânnen nicht den Gang der Geschichte aufhalten. Alle m├╝ssen sich damit auseinandersetzen, dass der Islam ein Teil unseres Landes geworden ist", sagte er. "Die Muslime m├╝ssen sich klarmachen, dass sie in einem Land leben, das nicht von muslimischen Traditionen gepr├Ągt ist. Und der Rest der Bev├Âlkerung muss akzeptieren, dass es in Deutschland einen wachsenden Anteil von Muslimen gibt." Notwendig seien Regeln, die auf den Werten des Grundgesetzes beruhten, betonte Sch├Ąuble. "Es geht um friedliches Miteinander und das Respektieren von Unterschieden." Dies sei eine riesige Gestaltungsaufgabe. Der Parlamentspr├Ąsident warnte: "Eine freiheitliche Gesellschaft bleibt nur stabil, wenn sie ein hinreichendes Ma├č an Zugeh├Ârigkeit und Vertrautheit vermittelt." Auf die Nachfrage, ob auch jene Muslime zu Deutschland geh├Ârten, die ihre Religion ├╝ber das Grundgesetz stellten, antwortete Sch├Ąuble, Menschen ganz unterschiedlicher Religionszugeh├Ârigkeit akzeptierten die Regeln dieses Landes nicht. "Deswegen haben wir ├╝brigens die Polizei, die Justiz und sogar Gef├Ąngnisse. Damit sich alle in unserem freiheitlichen Staat sicher f├╝hlen k├Ânnen, m├╝ssen die Regeln f├╝r alle gelten", sagte er. "Aber nat├╝rlich geh├Âren auch die Rechtsbrecher und die Gef├Ąngnisinsassen zu Deutschland."

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Kommentare zu "Sch├Ąuble: Antisemitismus wird "auch durch Migration" st├Ąrker"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
31.03.2018 18:21 Uhr

Das ist definitiv so.

Und meiner Meinung nach hat daran auch die Politik einen Gro├čteil mit Schuld.

Hier in Deutschland habe ich auch oft das Gef├╝hl, das viel mehr f├╝r die Migranten getan wird, als f├╝r die Deutschn. Ich bin nicht gegen die Fl├╝chtlinge, aber man sollte alle gleich behandeln.

Kommentar von Kneipenchef
31.03.2018 16:37 Uhr

Erst werden Moslems in Scharen nach Deutschland f├Ârmlich eingeladen, dann wundert man sich, dass der Antisemitismus immer st├Ąrker wird. Das wird auch noch schlimmer steht zu bef├╝rchten.