Reporter ohne Grenzen: Absurde Anschuldigungen gegen T├╝rkei-Korrespondenten

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Reporter ohne Grenzen: Absurde Anschuldigungen gegen T├╝rkei-Korrespondenten

20.03.2017 - 13:28 Uhr

Reporter ohne Grenzen: Absurde Anschuldigungen gegen T├╝rkei-Korrespondenten Reporter ohne Grenzen: Absurde Anschuldigungen gegen T├╝rkei-Korrespondenten Politik

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (ROG) hat die t├╝rkische Justiz aufgefordert, die Anschuldigungen gegen einen langj├Ąhrigen T├╝rkei-Korrespondenten fallenzulassen. Das Verfahren gegen Erol ├ľnderoglu gehe am Dienstag in Istanbul weiter, teilte ROG am Montag mit. Mit dem Journalisten s├Ą├čen die Vorsitzende der T├╝rkischen Menschenrechtsstiftung und ein Cumhuriyet-Kolumnist auf der Anklagebank.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen wegen der Teilnahme an einer Solidarit├Ątsaktion f├╝r die pro-kurdische Zeitung ├ľzg├╝r G├╝ndem "Propaganda f├╝r eine terroristische Organisation" vor. "Erol ├ľnderoglu sollte f├╝r seinen mutigen Einsatz belohnt und nicht verfolgt werden. Die hohe Zahl der Verhaftungen und Medienschlie├čungen zeigen, wie wichtig sein Kampf f├╝r Presse- und Meinungsfreiheit in der T├╝rkei ist", erkl├Ąrte ROG-Gesch├Ąftsf├╝hrer Christian Mihr. "Gerade vor dem umstrittenen Referendum braucht die T├╝rkei eine pluralistische Medienlandschaft und unabh├Ąngige Journalisten, die die Bev├Âlkerung umfassend informieren." Nach Angaben der Organisation h├Ątten mehr als 50 Menschen von Mai bis August 2016 an der Solidarit├Ątsaktion f├╝r Ozg├╝r G├╝ndem teilgenommen: 38 von ihnen st├╝nden derzeit vor Gericht, 13 seien bereits verurteilt worden.

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Kommentare zu "Reporter ohne Grenzen: Absurde Anschuldigungen gegen T├╝rkei-Korrespondenten"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von Freddie32
30.08.2017 22:35 Uhr

Nun ja das sind immer zwei seiten des ganzen,die eine seite sagt das die andere das,es m├╝sste voreingenommen f├╝r jeden alles sichtbar sein um auch als einzel person richtig deuten zu k├Ânnen.