Platzeck: SPD soll sich künftig an Merkels Politikstil orientieren

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Platzeck: SPD soll sich künftig an Merkels Politikstil orientieren

09.08.2017 - 14:12 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der frühere SPD-Vorsitzende Matthias Platzeck rät seiner Partei, sich in Zukunft weniger an neuen Hoffnungsträgern zu berauschen und sich stattdessen an der CDU zu orientieren: "Angela Merkel ist eine Meisterin im Vermeiden von Euphorie. Denn sie weiß, dass dieser antieuphorische Politikstil länger trägt", sagte Platzeck der Wochenzeitung "Die Zeit". Die SPD sei einerseits "eine Partei der Hoffnung", andererseits aber "auch skrupulöser", weil sie sich "viel mehr Selbstzweifel" zumute als die anderen, so Platzeck.

Platzecks Vorgänger Franz Müntefering sagte der Zeitung: "Es gibt bei Sozialdemokraten und Sozialisten die Haltung, dass die Partei alles sei. Dass man mit einem ellenlangen Programm und aus dem Parteipräsidium heraus die Politik gestalten kann. Das ist ein Irrglaube." Der ehemalige Parteichef und rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck sagte über die SPD: In der Parteizentrale werde heute nicht mehr intrigiert, "nachdem wir als Partei mehrmals in den Abgrund geblickt haben".

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Kommentare zu "Platzeck: SPD soll sich künftig an Merkels Politikstil orientieren"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von moonraker2005
09.08.2017 22:51 Uhr

Herr Platzeck hat recht , das Deutsche Volk steht auf das emotionslose, nichtstuende, aussitzende und ausweichende regieren von Frau Merkel. Armes Deutschland.