Klöckner weist Forderung nach Geld für Bauern zurück

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Klöckner weist Forderung nach Geld für Bauern zurück

11.08.2018 - 08:50 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) hat die Forderung nach Soforthilfen für die Bauern entschieden zurückgewiesen. "Ich arbeite im Dienste des Allgemeinwohls und der Steuerzahler", sagte sie in der aktuellen Ausgabe des "Spiegel". "Ich kann nicht ohne repräsentative Zahlen, Daten und Fakten den nationalen Notstand ausrufen und nach Gefühl Zahlungen veranlassen."

Das sehe die Mehrheit der Bauern, mit denen sie gesprochen habe, auch so. Der deutsche Bauernverband hatte wegen der anhaltenden Dürre schnelle Unterstützung für die Landwirte gefordert. Klöckner betont, es sei legitim, dass der Verband seine Position darlege, das sei seine Aufgabe. "Als Landwirtschaftsministerin bin ich jedoch Teil der Bundesregierung und nicht ausführendes Organ des Bauernverbandes." Sie spüre politischen Rückhalt, "um die Entscheidungen zu treffen, die ich für richtig halte – nach Wägung von Fakten, Argumenten und Zielen."

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Kommentare zu "Klöckner weist Forderung nach Geld für Bauern zurück"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von MrTest
11.08.2018 14:21 Uhr

Da hat sie im Prinzip schon Recht, aber andererseits wenn Banken oder die Autoindustrie ins Straucheln kommen oder es um die Flüchtlinge geht, wird sofort ohne großes Tamtam die Brieftasche gezückt und es werden Milliarden lockergemacht.