Kinderschutzbund verlangt dauerhafte Lohnfortzahlung f├╝r Eltern

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Kinderschutzbund verlangt dauerhafte Lohnfortzahlung f├╝r Eltern

18.05.2020 - 16:31 Uhr

Kinderschutzbund verlangt dauerhafte Lohnfortzahlung f├╝r Eltern Kinderschutzbund verlangt dauerhafte Lohnfortzahlung f├╝r Eltern Politik
├╝ber dts Nachrichtenagentur

Der Deutsche Kinderschutzbund fordert in der Coronakrise eine dauerhafte Lohnfortzahlung f├╝r Eltern, die wegen der Betreuung ihrer Kinder in der Krise nicht zur Arbeit gehen k├Ânnen. "Die Lohnersatzleistung f├╝r Eltern, die wegen der Kinderbetreuung in der Coronakrise nicht zur Arbeit gehen k├Ânnen, muss solange gelten, bis es in den Kitas und Schulen wieder einen ganz normalen Regelbetrieb gibt", sagte der Pr├Ąsident des Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" (Dienstagsausgaben). Der sei "nach momentanem Stand auch nach den Sommerferien noch nicht absehbar".

Es d├╝rfe nicht nur um sechs oder zehn Wochen Lohnfortzahlung gehen. "Die Eltern brauchen eine verl├Ąssliche Lohnfortzahlung, bis die Krise vorbei ist", so der Kinderschutzbund-Pr├Ąsident weiter. Dass die Bundesliga wieder spiele und Kosmetikstudios wieder ge├Âffnet h├Ątten, "aber f├╝r diese einfache Frage noch keine L├Âsung gefunden wurde, spricht B├Ąnde. Die Gro├če Koalition muss hier jetzt endlich liefern", sagte Hilgers. Wer in der Coronakrise wegen der Betreuung kleiner Kinder nicht arbeiten kann, erh├Ąlt bisher f├╝r sechs Wochen 67 Prozent des Nettoeinkommens. Die SPD hatte sich f├╝r eine Verl├Ąngerung des Zeitraums eingesetzt, hatte aber bislang noch kein Ergebnis erzielen k├Ânnen. Mittlerweile hat sich die CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer f├╝r eine Verl├Ąngerung des Zeitraums auf zehn Wochen ausgesprochen. "Das ist eine ziemlich willk├╝rlich herausgegriffene Zahl, die mit dem Leben der Eltern wenig zu tun hat. Die Lohnfortzahlung muss entfristet werden", sagte der Vorsitzende der Linken-Bundestagsfraktion, Dietmar Bartsch, den Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" zum Zehn-Wochen-Vorschlag Kramp-Karrenbauers. Solange Kitas und Grundschulen nicht im Regelbetrieb seien, m├╝sse es Lohnersatz geben k├Ânnen. Der Vorschlag von Kramp-Karrenbauer gebe den Eltern "kaum mehr Planungssicherheit", so der Linken-Politiker.

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