Hardt gibt von der Leyen Rückendeckung für möglichen Syrien-Einsatz

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Hardt gibt von der Leyen Rückendeckung für möglichen Syrien-Einsatz

10.09.2018 - 14:29 Uhr

Hardt gibt von der Leyen Rückendeckung für möglichen Syrien-Einsatz Hardt gibt von der Leyen Rückendeckung für möglichen Syrien-Einsatz Politik
über dts Nachrichtenagentur

Der außenpolitische Sprecher der Unionsbundestagsfraktion, Jürgen Hardt, hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) Rückendeckung für einen möglichen Einsatz der Bundeswehr im Syrien-Konflikt gegeben. "Sollte es zu einem erneuten Einsatz von Giftgas kommen, dann sollte Deutschland seine Beteiligung an einer Reaktion auf der Seite des Völkerrechts nicht von vornherein ausschließen, insbesondere dann nicht, wenn unsere Fähigkeiten gebraucht werden", sagte Hardt der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstagsausgabe). Es gebe einen eindeutigen Beschluss des UN-Sicherheitsrates, dass Syrien sämtliche Chemiewaffen vernichten muss.

"Was ist dieser Beschluss Wert, wenn er nicht auch durchgesetzt wird", so Hardt weiter. Unterdessen warnen die Liberalen vor einem Einsatz der Bundeswehr in Syrien ohne Konsultation des Parlaments. "Uns Freien Demokraten ist es wichtig, dass der Deutsche Bundestag befragt wird, bevor die Bundeswehr als Parlamentsarmee in einen möglichen Einsatz geschickt wird", sagte der außenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion, Bijan Djir-Sarai, der Zeitung. "Wenn Giftgas zum Einsatz kommt, darf die internationale Gemeinschaft nicht tatenlos zusehen, Reaktionen müssen folgen."

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Kommentare zu "Hardt gibt von der Leyen Rückendeckung für möglichen Syrien-Einsatz"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von KarlderBarbare
11.09.2018 01:10 Uhr

ja klar, erst mal die arme schiken befor man weis was sache ist.
(fast) jeder krigsgrund hatt sich im nachhinein als lüge herausgestelt.
und wer wirklich glaubt wir müsten deutschland in syrien verteidigen der hatt sie nicht mehr alle, klar wenn es giftwaffen giebt dan solte man verhindern das sie eingesetzt gewerden wenn!
aber fürs erste hatt unsere arme genug kolateralschäden und flüchtlinge verursacht.

Kommentar von rotkopf57
10.09.2018 18:49 Uhr

Alle möchten gefragt werden und ihren Senf dazu tun .Also wenn ich 30 Jahre jünger wäre mich bräuchte man nicht zu fragen.Es wäre eine Ehre für mich für mein Land zu kämpfen.Ich weiss heut zu tage werden die Soldaten mehr zum diskutieren erzogen als zu handeln.Sicher wird es Tote geben es muss nicht sein aber es würde passieren.Aber ich würde keine Partei fragen oder ihrgendeine Koalition die mit sprechen will.Ich würde einfach nur handeln weil es gut für mich und gut für mein Land ist.