Grünen-Politikerin Dröge erhebt schwere Vorwürfe gegen Autofirmen

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Grünen-Politikerin Dröge erhebt schwere Vorwürfe gegen Autofirmen

21.07.2017 - 16:16 Uhr

Grünen-Politikerin Dröge erhebt schwere Vorwürfe gegen Autofirmen Grünen-Politikerin Dröge erhebt schwere Vorwürfe gegen Autofirmen Politik
über dts Nachrichtenagentur

Die wettbewerbspolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion im Bundestag, Katharina Dröge, hat schwere Vorwürfe gegen die Autoindustrie und die Bundesregierung erhoben. "Wir müssen dringend darüber reden, warum sich die Bosse des Automobiloligopols in Deutschland offenbar über Jahrzehnte unantastbar fühlten, geschont und geschützt von konservativen, fortschrittsblinden Bundesregierungen", sagte Dröge dem "Handelsblatt" (Montagsausgabe). "Die Automobilindustrie denkt wohl, Gesetze gelten in Deutschland nicht für sie."

Laut einem Bericht des "Spiegels" soll sich die deutsche Autoindustrie seit den 1990er-Jahren in geheimen Arbeitskreisen über die Technik ihrer Fahrzeuge, über Kosten, Zulieferer, Märkte, Strategien und sogar über die Abgasreinigung ihrer Dieselfahrzeuge abgesprochen haben. Es gelte, jetzt insbesondere die geschädigten Verbraucher zu stärken und Klagen vor Gericht zu erleichtern – durch Gruppenverfahren, die Annahme eines Mindestschadens von zehn Prozent auf den Verkaufspreis und einer Ausweitung der Klagefrist auf zehn Jahre, so Dröge. Die Grünen hatten in dieser Legislaturperiode gefordert, es Verbrauchern zu erleichtern, bei Kartellschäden zu klagen.

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Kommentare zu "Grünen-Politikerin Dröge erhebt schwere Vorwürfe gegen Autofirmen"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von Freddie32
24.07.2017 11:17 Uhr

Natürlich ist es jetzt wichtig das die geschädigten zu ihrem Recht kommen und dieses auch geltend machen dürfen.
So kann das nicht weiter gehen und da muss mehr gerehtigkeit herrschen.

Kommentar von moonraker2005
22.07.2017 19:29 Uhr

Die Bose der Autofirmen fühlten sich Jahrzehnte lang unantastbar weil diverse Bundesregierungen die heilige Kuh Autoindustrie haben gewähren lassen. 12!!! Jahre ist Frau Merkel Kanzlerin und sie hat nichts, ich betone, nichts gemacht gegen diese Machenschaften. Deshalb jetzt abwählen.

Kommentar von Galgoespaniol
22.07.2017 12:20 Uhr

Sogar ich als Privatperson mache keinen Urlaub mehr in der Türkei und rate auch jedem davon ab. Es ist viel zu gefährlich. Das wird hoffentlich jedem klar sein.1