Experten fordern Entrümpelung der Lehrpläne

Gemischtes Bildung


Experten fordern Entrümpelung der Lehrpläne

30.06.2018 - 10:28 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Drei renommierte Wissenschaftler fordern, die Stofffülle in den Lehrplänen für die deutschen Schulen drastisch zu reduzieren. "Schülerinnen und Schüler können nicht unendlich viel lernen", schreiben Julian Nida-Rümelin, Manfred Prenzel und Klaus Zierer in einem Gastbeitrag für den "Spiegel". Wenn Neues hinzukommen solle, müsse anderes aus den Lehrplänen gestrichen werden.

Anstatt "trägem Wissen" zu folgen, gelte es, "praktische, kreative und ethische Fragen für den Unterricht wiederzuentdecken" und "Mut zur Lücke" zu beweisen, schreiben die drei Hochschullehrer. Sie kritisieren: "Aktuelle Lehrpläne bereiten nicht auf das vor, was wir heute schon wissen – und auch nicht auf das, was wir heute nicht wissen können. Sie bereiten auf das vor, was gestern wichtig war."

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Kommentare zu "Experten fordern Entrümpelung der Lehrpläne"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
30.06.2018 20:19 Uhr

Klar, man kann nicht immer und immer wieder neuen Lehrstoff hinzufügen, ohne irgendwann gezwungen zu werden, etwas zu streichen. Nur wer entscheidet dann, was wichtiger ist, als anderes?

Kommentar von Kneipenchef
30.06.2018 16:12 Uhr

Was heißt hier unendlich viel lernen? Wenn ich mir die Rechtschreib- und Rechengenies so anschaue, ist es mit dem lernen eh nicht so weit her. Da müßte was getan werden.