Energieintensive Industrien warnen Chefs der Jamaika-Parteien

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Energieintensive Industrien warnen Chefs der Jamaika-Parteien

15.11.2017 - 07:31 Uhr

Energieintensive Industrien warnen Chefs der Jamaika-Parteien Energieintensive Industrien warnen Chefs der Jamaika-Parteien Wirtschaft
über dts Nachrichtenagentur

Die energieintensive Industrie in Deutschland befürchtet harte Einschnitte durch die Jamaika-Sondierungen zum Thema Energie. In einem Brief wandten sich die Präsidenten der sechs Mitgliedsverbände der Energieintensiven Industrien in Deutschland (EID), darunter die Branchen Stahl und Chemie, am Dienstag an die Chefs der vier Parteien, berichtet das "Handelsblatt" (Mittwochsausgabe). Durch den hohen Energiebedarf der Unternehmen in der Produktion habe eine sichere und bezahlbare Energieversorgung besondere Bedeutung, heißt es darin.

"Alle Entscheidungen, die zu Energiepreissteigerungen und einer Gefährdung der Versorgungssicherheit führen, haben einen negativen Einfluss auf die energieintensiven Industrien", warnten die Unterzeichner. "Deshalb dürfen in den Koalitionsvereinbarungen keine Entscheidungen getroffen werden, die sich zulasten des Industriestandortes Deutschland auswirken können." Eine wettbewerbsfähige Grundstoffproduktion müsse weiterhin möglich sein. Wie es mit der Kohleverstromung weitergeht, soll nach Informationen des "Handelsblatts" erst am Donnerstag in der Runde der Parteichefs entschieden werden.

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Kommentare zu "Energieintensive Industrien warnen Chefs der Jamaika-Parteien"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
15.11.2017 17:27 Uhr

Die machen sich jetzt schon Sorgen, wo noch gar nichts entschieden ist? Zudem denke ich nicht, das wir Engpässe bekommen werden, kann ich mir nicht vorstellen.