Commerzbank rechnet mit stärkerem US-Dollar

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Commerzbank rechnet mit stärkerem US-Dollar

16.03.2018 - 08:59 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Die Commerzbank rechnet mittelfristig mit einem stärkeren US-Dollar. Die aktuelle Schwäche habe wohl in erster Linie "markttechnische Ursachen", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Diese dürfe nicht lange anhalten.

"Bis Jahresende erwarten wir wieder einen stärkeren Dollar", heißt es. Nächste Woche wird die Fed voraussichtlich den Leitzins auf eine Spanne von 1,50 bis bis 1,75 Prozent erhöhen. "Am Markt wird davon ausgegangen, dass diesem sechsten Schritt im aktuellen Zinserhöhungszyklus noch eine Reihe weiterer folgen wird", so die Commerzbank. Obwohl die Fed damit unter den Zentralbanken der Industrieländer eine Sonderstellung einnehme, befinde sich der Dollar aber an den Devisenmärkten schon länger im Sinkflug. "Bis Anfang September 2017 lag dies daran, dass der Markt schlicht und ergreifend nicht glaubte, dass die Fed diesen Zinserhöhungskurs durchhalten würde. Dies hat sich aber inzwischen geändert, so dass die jüngste Dollar-Schwäche seit Dezember 2017 mit der Geldpolitik nicht zu erklären ist", schreibt die Commerzbank. Die Finanzpolitik der Trump-Regierung mit umfangreichen Mehrausgaben und Steuersenkungen sollte trotz Budgetdefizit und Staatsschulden zu einem stärkeren Dollar führen. Die Commerzbank verweist hierzu auf Erfahrungen aus den 1980er Jahren, den sogenannten "Reagan-Dollar".

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Kommentare zu "Commerzbank rechnet mit stärkerem US-Dollar"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
16.03.2018 20:06 Uhr

Na ja, das hört sich doch etwas waage an, wenn man mich fragt. Schon die Aussage, das es marktteschnische Gründe gäbe für den aktuellen Stand des US-Dollars, ist nicht sonderlich überzeugend.

Kommentar von Eckhard
16.03.2018 11:02 Uhr

Aber genau weiß man das nicht. Das ist wie so vieles reiner Wunschgedanke und Spekulation. Verständlich dass die Commerzbank sich das wünscht, aber ob es wirklich so kommt?