Bundestag vor Rekordgröße

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Bundestag vor Rekordgröße

09.09.2017 - 10:36 Uhr

Bundestag vor Rekordgröße Bundestag vor Rekordgröße Politik
über dts Nachrichtenagentur

Nach Berechnungen des Friedrichshafener Politologen Joachim Behnke besteht eine "überwiegende Wahrscheinlichkeit", dass es nach der Wahl den größten Bundestag aller Zeiten geben wird. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Auf Grundlage der Ergebnisse führender Umfrageinstitute von Anfang September kommt Behnke demnach im Schnitt auf etwa 685 Abgeordnete.

Wenn die Union etwas schwächer abschneiden würde und die AfD auf elf Prozent käme, errechnet Behnke sogar mehr als 700 Sitze. Das ist auf die komplizierte Umrechnung der abgegebenen Stimmen in Parlamentssitze zurückzuführen: Die sogenannten Überhang- und Ausgleichsmandate können den im Bundestag vertretenen Parteien zusätzliche Sitze bescheren. Behnke hat auch das Stimmensplitting berücksichtigt, also eine Abgabe von Erst- und Zweitstimme für unterschiedliche Parteien, welches die Zahl der Abgeordneten gegenüber den reinen Umfrageergebnissen noch einmal erhöht. Der Bundestag hatte bisher maximal 672 Sitze. Ohne Überhang- und Ausgleichsmandate gäbe es nur 598 Abgeordnete.

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Kommentare zu "Bundestag vor Rekordgröße"

Insgesamt 4 Kommentare vorhanden


Kommentar von ruhrgebiet
10.09.2017 19:35 Uhr

Die Wirtschaft blüht, die Kassen sind voll, also können jetzt mehr Angeordnete in den Bundestag.
Da könnte es dann sein das wir in 2 Jahren wieder Schulden machen und irgendwo mehr Steuern zahlen müssen.

Kommentar von moses1972
09.09.2017 22:37 Uhr

Das ist ein großes Problem wenn durch viele Überhangmandate der Bundestag so aufgebläht wird. Es wird Zeit sich da was zu überlegen in der nächsten Legislaturperiode.

Kommentar von Freddie32
09.09.2017 12:43 Uhr

wie heißt es so schön,Maße ist nicht gleich Klasse,jedoch anders gedacht wäre es vielleicht mal nicht schlecht wenn auch mal andere meinungen die derzeitigen konfrontieren.

Kommentar von Eckhard
09.09.2017 11:34 Uhr

Schön. Noch mehr die der Steuerzahler bezahlen darf und die sich an Deutschland gütlich tun können. Ist ja schöner hier als in einem Selbstbedienungsladen.