Bericht: Schäuble plant weitere Milliardenhilfe für Südeuropa

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Bericht: Schäuble plant weitere Milliardenhilfe für Südeuropa

23.08.2017 - 00:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) arbeitet laut eines Berichts der "Bild" für die Zeit nach der Bundestagswahl an einem neuen Milliarden-Topf für Hilfen vor allem an südeuropäische Euro-Staaten - als ein deutsches Entgegenkommen an Frankreichs Präsident Macron. Der Plan: Der Euro-Rettungsschirm ESM (80 Milliarden Euro/davon 22 Milliarden deutsches Steuergeld) soll zu einer Art zusätzlichem EU-Haushalt werden. Staaten sollen ihn dann nicht mehr nur anzapfen dürfen, wenn sie pleite sind.

Sondern auch, um in schlechten Zeiten die eigene Konjunktur anzukurbeln und im Falle von Naturkatastrophen. Dazu müssten die EU-Verträge nicht geändert werden, sondern lediglich die ESM-Regeln. Unklar ist, ob und wann die Empfänger-Staaten entnommenes Geld aus diesem Topf zurückzahlen müssten. Im Gegenzug will sich Schäuble über den ESM mehr Einfluss auf die Etats (Schulden- und Finanzpolitik) der anderen Euro-Staaten sichern.

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Kommentare zu "Bericht: Schäuble plant weitere Milliardenhilfe für Südeuropa"

Insgesamt 4 Kommentare vorhanden


Kommentar von Freddie32
23.08.2017 16:49 Uhr

Da muss natürlich aufgepasst werden ob dies nicht ein untergang nur auf zeit ist und man damit nicht nur raus zögert.
Es muss intelligent und gut angelegt sein.

Kommentar von PurpleColumbine
23.08.2017 13:16 Uhr

Es wäre aber auch mal schön, daß die Menschen im eigenen Land unterstützt werden. In Deutschland sieht es nämlich nicht mehr so rosig aus, wie vor vielen Jahren.

Kommentar von Eckhard
23.08.2017 07:43 Uhr

Ich finde es richtig die EU-Partner zu unterstützen und zu helfen. Dafür sind wir ja alle in der EU. Wie eine Ehe nun mal. Zusammenstehen in guten wie in schlechten Zeiten.

Kommentar von GoldSaver
23.08.2017 07:35 Uhr

Ich will ja nichts sagen, aber mir scheint es, als würde unser Geld nur noch im Ausland ausgegeben. Klar, man muss helfen, wenn man kann, aber man darf das eigene Land auch nicht vollkommen vergessen. Aber leider scheint mir, als würde genau dies passieren.