Bericht: 34.000 Haushalte kassierten zu Unrecht Wohngeld

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Bericht: 34.000 Haushalte kassierten zu Unrecht Wohngeld

26.07.2017 - 00:00 Uhr

Bericht: 34.000 Haushalte kassierten zu Unrecht Wohngeld Bericht: 34.000 Haushalte kassierten zu Unrecht Wohngeld Wirtschaft
über dts Nachrichtenagentur

34.000 Haushalte haben zwischen Juni 2015 und Mai 2016 zu Unrecht oder zu viel Wohngeld kassiert. Das berichtet die "Bild" (Mittwoch) unter Berufung auf Angaben des Bundesbauministeriums. Danach sei der Schwindel durch Datenabgleich der Wohngeld-Ämter mit anderen Behörden aufgeflogen.

Dabei sei aufgedeckt worden, dass Betroffene zum Teil gleichzeitig mehrere Einkünfte nicht angegeben hatten. In rund 20.000 Fällen hätten die Wohngeld-Bezieher Einkünfte aus Mini-Jobs verschwiegen, 13.000 hätten Einkommen nicht angegeben, 6.000 hätten ihre Zinseinkünfte nicht gemeldet. Die Behörden verlangten dem Bericht zufolge von den Betroffenen 18,7 Millionen Euro Wohngeld zurück. 4.600 Strafanzeigen und 8.200 Ordnungswidrigkeitsverfahren seien eingeleitet worden.

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Kommentare zu "Bericht: 34.000 Haushalte kassierten zu Unrecht Wohngeld"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von PurpleColumbine
26.07.2017 22:37 Uhr

Schade, daß auf eine solche Art und Weise betrogen wird. Letztendlich betrügt man nicht den Staat, sondern den Steuerzahler. Auffliegen wird so etwas in der Regel immer. Dann ist man vorbestraft wegen Sozialbetrug. Macht sich nicht gut im Führungszeugnis.

Kommentar von moses1972
26.07.2017 10:23 Uhr

Das ist eine sehr hihe Zahl an zuunrecht gezahltem Wohngeld. Da muss man hart durchgreifen. Der Staat wird so betrogen und hat weniger Geld für wirklich bedürftige.

Kommentar von schnurre
26.07.2017 05:24 Uhr

In 34.000 Fällen wurde dieser Betrug jetzt festgestellt. Ich möchte aber nicht wissen, wie viele Fälle es da in Wirklichkeit gibt. Zusätzliche Einkommen werden heute doch sehr oft verschwiegen.