Barley will zweites Brexit-Referendum

Politik Großbritannien


Barley will zweites Brexit-Referendum

15.11.2017 - 14:18 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Kurz vor der nächsten Brexit-Verhandlungsrunde hat die geschäftsführende Arbeits- und Familienministerin, Katarina Barley (SPD), die Londoner Regierung zu einer zweiten Abstimmung zur EU aufgefordert. "Ich fände es nur fair, wenn das britische Volk nach den Verhandlungen in einem zweiten Referendum die Chance bekäme, zu sagen, ob es wirklich das ist, was es wollte", sagte Barley der "Zeit". Als Arbeitsministerin ist Barley Teil einer Arbeitsgruppe, die sich für die Verhandlungen mit Großbritannien mit dem Thema Personenfreizügigkeit beschäftigt.

Momentan stocken die Gespräche, zudem steht die Regierung von Theresa May unter Druck - laut der Zeitung "The Times" fordern 40 Abgeordnete ihrer eigenen Partei ihren Rücktritt. "Ich glaube nicht, dass das an den verfahrenen Verhandlungen irgendetwas ändern würde", sagte Barley. "Die EU wird weiter bei ihrem harten Kurs gegenüber den Briten bleiben." In Anspielung auf die Vorzüge der EU-Mitgliedschaft sagte sie: "Unsere Botschaft ist klar: There will be no better deal." Die SPD-Ministerin besitzt die deutsche und britische Staatsangehörigkeit, ihr Vater arbeitete als britischer Redakteur für die "Deutsche Welle" in Köln. "Ich respektiere die Entscheidung des britischen Volkes", sagte sie. "Aber ich halte sie für tragisch."

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Kommentare zu "Barley will zweites Brexit-Referendum"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
16.11.2017 12:07 Uhr

Also sie will Großbritannien im Prinzip die Möglichkeit geben den Brexit einmal anzutesten? Habe ich das richtig verstanden?!?!?!

LoL, abgestimmt ist abgestimmt, vielleicht sollten wir in Deutschland auch jede Wahl doppelt durchführen...
Gewählt, ist gewählt, ENDE

Kommentar von Kneipenchef
16.11.2017 06:27 Uhr

Das Britische Volk hat so entschieden, das sollte man so auch akzeptieren. Demokratie nennt man sowas, Frau Barley. Soll nun bei jeder unangenehmen Entscheidung solange abgestimmt werden bis es der SPD passt?