Auswärtiges Amt weist türkische Kritik an Gabriel zurück

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Auswärtiges Amt weist türkische Kritik an Gabriel zurück

23.08.2017 - 15:50 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Das Auswärtige Amt hat die massive türkische Kritik an Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) deutlich zurückgewiesen. "Die Äußerungen meines Amtskollegen Ömer Celik über Sigmar Gabriel sind verletzend und inakzeptabel", sagte Staatsminister Michael Roth (SPD) der "Welt" (Donnerstagsausgabe). "So etwas darf sich nicht wiederholen."

Angesichts zahlreicher Bewährungsproben, die Deutschland und die Türkei gleichermaßen beträfen, sei es nun "umso wichtiger, vorhandene politische Differenzen im gegenseitigen Respekt auszutragen", sagte Roth. "Unser Umgang sollte von der Achtung des jeweiligen Gegenübers geprägt sein", so der Staatsminister. Der türkische Europaminister Ömer Celik hatte zuvor Gabriel "Rassismus" vorgeworfen. Gabriel rede wie ein "Rassist" und "Rechtsextremer", schrieb Celik auf Twitter. Zudem beschuldigte er ihn, sich wie Österreichs Außenminister Kurz zu verhalten, der "ein Feind der Flüchtlinge und ein Symbol einer rassistischen Politik" sei.

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Kommentare zu "Auswärtiges Amt weist türkische Kritik an Gabriel zurück"

Insgesamt 4 Kommentare vorhanden


Kommentar von moonraker2005
23.08.2017 22:07 Uhr

Der türkische Präsident und seine Minister sind es überhaupt nicht Wert sich über sie aufzuregen. Dieses Regime wird sich sehr bald von selbst zerlegen .

Kommentar von Eckhard
23.08.2017 18:12 Uhr

Eine Frechheit und eines Politikers unwürdig solche Anschuldigungen überhaupt auszusprechen. Aber wenn man in der Türkei etwas sein will, muss man ins selbe Horn blasen wie der dortige Präsident.

Kommentar von moses1972
23.08.2017 17:59 Uhr

Es reicht, diese unverschämte Kritik an Außenminister Gabriel ist das allerletzte. Wie lange will sich doe Bundesregierung das noch gefallen lassen ohne ernsthafte Konsequenzen.

Kommentar von Freddie32
23.08.2017 16:16 Uhr

Es ist natürlich sehr schwierig derzeit mit der Türkei das darf man nicht vergessen.
Natürlich muss darauf geachtet werden weiterhin eine diplomatische schiene zu fahren jedoch ist es derzeit mit der Türkei nicht ganz einfach.