Amokfahrer von Münster hatte Sprengfalle in Wohnung

Gemischtes Polizeimeldung Gewalt


Amokfahrer von Münster hatte Sprengfalle in Wohnung

13.04.2018 - 18:00 Uhr

Amokfahrer von Münster hatte Sprengfalle in Wohnung Amokfahrer von Münster hatte Sprengfalle in Wohnung Gemischtes
über dts Nachrichtenagentur

Der Amokfahrer von Münster hatte offenbar Vorbereitungen getroffen, noch mehr Menschen zu töten. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hatte er an der Tür einer seiner Wohnungen in Münster eine Sprengfalle installiert. Diese war allerdings nicht funktionsfähig.

In seinem Fahrzeug fanden die Ermittler zwei Kilogramm "Polenböller". Mit den im vorderen Teil des Fahrzeugs gefundenen Drähten richtig verbunden, hätten diese nach Einschätzung der Ermittler eine erhebliche Explosion verursachen können. Insgesamt stieß die Polizei bei ihren Nachforschungen zu dem Todesfahrer von Münster auf Materialien, die Schlimmstes vermuten lassen: Neben zwei unbrauchbar gemachten Sturmgewehren des Typs AK-47 fanden sie in unterschiedlichen Wohnungen von Jens R. einen Vorderlader, ein halbes Dutzend Gasflaschen, zwei Behälter mit je 20 Litern Benzin und sechs Behälter mit je zehn Litern einer einschlägigen Flüssigkeit. Des Weiteren wurden Zündschnüre und Kunstharze sichergestellt. Jens R. hatte am vergangenen Samstag seinen VW-Bus mit Campingausstattung in eine Menschenmenge in Münster gelenkt. Er verletzte zahlreiche Menschen und tötete zwei. Sich selbst erschoss er.

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Kommentare zu "Amokfahrer von Münster hatte Sprengfalle in Wohnung"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
14.04.2018 19:58 Uhr

Der Amokfaher von Münster schien ja ein wirklich extrem kranker Mensch gewesen zu sein. Ein Glück, das er nicht dazu kam, all seine Waffen auch einzusetzen, das wäre npch schlimmer ausgegangen.