"Gruner und Jahr": Relotius-AffÀre hat Journalismus verÀndert

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"Gruner und Jahr": Relotius-AffÀre hat Journalismus verÀndert

04.11.2019 - 17:59 Uhr

Gruner und Jahr: Relotius-AffÀre hat Journalismus verÀndert "Gruner und Jahr": Relotius-AffÀre hat Journalismus verÀndert Wirtschaft
ĂŒber dts Nachrichtenagentur

Der Fall Relotius hat nach Ansicht von Gruner-und-Jahr-Chefin Julia JĂ€kel "nicht nur den `Spiegel`, sondern den gesamten deutschen Journalismus nachhaltig erschĂŒttert". "Die Bedeutung der Frage nach der SeriositĂ€t und nach der Herkunft der Quellen ist noch mal gewachsen", sagte JĂ€kel dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Uns Medienschaffenden hat der Fall einen gewaltigen Schrecken eingejagt. Und keiner von uns sollte sich damit brĂŒsten, dass so etwas wie Relotius in seinem Verantwortungsbereich nie möglich wĂ€re."

Die Verlagschefin ist sich sicher: "Insgesamt ist die SensibilitĂ€t gestiegen." Zugleich zeigte sie sich ĂŒberzeugt, dass der "Spiegel" die Sache "wirklich vorbildlich aufgearbeitet hat". Die etablierten Medien wĂŒrden sich dieser Verantwortung stellen, "was man von Facebook und anderen nicht unbedingt behaupten kann". Damit greift JĂ€kel indirekt die Fakenews-Debatten der sozialen Netzwerke auf: "Relotius ist eine Mahnung, ja. Aber ein BetrĂŒger Ă€ndert an den systemischen Unterschieden zwischen Publizistik und Plattformen nichts", sagte JĂ€kel dem "Handelsblatt".

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