Seehofer will keine "Kriegserklärung" an Autoindustrie

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Seehofer will keine "Kriegserklärung" an Autoindustrie

06.08.2017 - 00:00 Uhr

Seehofer will keine Kriegserklärung an Autoindustrie Seehofer will keine "Kriegserklärung" an Autoindustrie Politik
über dts Nachrichtenagentur

Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer stellt sich nach dem Dieselgipfel auf die Seite der Autokonzerne. Er habe den Eindruck, so Seehofer in der "Bild am Sonntag", "dass es einigen Politikern und Verbänden darum geht, der Automobilindustrie und damit den Arbeitsplätzen den Krieg zu erklären - auch durch ein Verbot des Verbrennungsmotors. Aber das wird auf den erbitterten Widerstand Bayerns stoßen."

Man werde gemeinsam mit den Beschäftigten und in deren Interesse gegen "jede Art von Hetzjagd vorgehen", so der CSU-Chef. Er unterstütze die IG Metall in ihrer Einschätzung, dass neben der Gesundheit der Bevölkerung auch die Arbeitsplätze wichtig seien. "Wir setzen auf ein Bündnis mit den Menschen und Beschäftigten gegen grüne Ideologien", so der bayerische Ministerpräsident. Man dürfe nicht "die Axt an einen für unser Land und unseren Wohlstand entscheidenden Wirtschaftszweig anlegen". Gleichwohl hätten die Autohersteller Fehler gemacht, die von den betroffenen Autoherstellern schnell korrigiert werden müssten, so Seehofer. "Es ist positiv, dass die Hersteller mit der kostenlosen Nachrüstung einen Beitrag zu Luftreinhaltung leisten."

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Kommentare zu "Seehofer will keine "Kriegserklärung" an Autoindustrie"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
06.08.2017 15:16 Uhr

Den Krieg sollte man den Autokonzernen natürlich nicht erklären, man muss die beste Lösung für unsere Umwelt finden, nur darum geht es. Klar, Arbeitsplätze sind wichtig, die Erde aber wichtiger!