Wirtschaftsinstitut kritisiert Wahlprogramme

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Wirtschaftsinstitut kritisiert Wahlprogramme

18.09.2017 - 10:26 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Wenige Tage vor der Bundestagswahl hat das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) die Wahlprogramme von Union, SPD, FDP und Grünen scharf kritisiert. Das berichten die "Kieler Nachrichten" (Montagsausgabe). Keine der koalitionsrelevanten Parteien biete im Wahlprogramm Ideen für ein "starkes und geeintes Europa", zitiert die Zeitung die Kieler Ökonomen.

Das Institut schlug acht Kernkompetenzen für die EU vor. Mit der Personenfreizügigkeit gehört ausgerechnet ein Eckpfeiler des Binnenmarktes nicht dazu. Angesichts massiver Widerstände in mehreren Staaten, so das IfW, sollte die Kompetenz dafür in nationale Hände gelegt werden. Dies sei kein Einknicken vor der AfD, so Autor Jürgen Stehn. "Aber wir müssen uns fragen, wie wir mit den Vorbehalten gegenüber der Freizügigkeit umgehen." IfW-Präsident Dennis Snower attestierte den Wahlprogrammen "fehlenden Mut" in Bezug auf Deutschlands EU-Politik: "Das macht deutlich, dass das wesentliche Problem der EU kein ökonomisches oder politisches ist, sondern ein soziales."

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Kommentare zu "Wirtschaftsinstitut kritisiert Wahlprogramme"

Insgesamt 4 Kommentare vorhanden


Kommentar von skazchan
20.09.2017 23:17 Uhr

Aha... das Wirtschaftsinstitut redet von sozialen Problemen. Warum trägt den die Wirtschaft nicht mehr dazu bei, das ein Soziabler Ausgleich geschaffen wird? Meckern können alle, aber was tun.. neee

Kommentar von moonraker2005
18.09.2017 17:42 Uhr

Klar das die Wirtschaft die Wahlprogramme kritisiert. Alles was dem kleinen Mann ein bischen bringen soll wird doch seit jeher von der Wirtschaft kritisiert.

Kommentar von NagaPadoha
18.09.2017 16:40 Uhr

LOL, die Wahlprogramme sind nicht nur schwach in Sachen Ideen bzgl. Europa, die Wahlprogramme dieser vier Parteien sind insgesamt ziemlich inhaltsleer und nicht sonderlich progressiv. Die CDU allen voran.

Kommentar von Freddie32
18.09.2017 15:02 Uhr

Sehe ich gespalten denn denn die Großparteien haben schon seit Jahren Europa Politik betrieben und es muss eben auch mal die nationale Frage gestellt werden.