Weiterer Preisanstieg bei Immobilien

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Weiterer Preisanstieg bei Immobilien

23.07.2017 - 07:00 Uhr

Weiterer Preisanstieg bei Immobilien Weiterer Preisanstieg bei Immobilien Wirtschaft
über dts Nachrichtenagentur

In immer mehr Großstädten und Landkreisen durchbrechen die Kaufpreise für Wohneigentum eine neue Preisschwelle. Eine 100 Quadratmeter große Durchschnittsimmobilie kostet in 23 Landkreisen oder kreisfreien Städten inzwischen mehr als das 30-fache der erzielbaren Jahresnettokaltmiete, so eine Studie der Postbank, über die die "Welt am Sonntag" berichtet. Demnach sind die Immobilienpreise in den drei größten deutschen Städten besonders hoch: In Berlin werden für Käufer rund 29, in Hamburg 30 und in München sogar 33 Jahresnettokaltmieten fällig.

Auch in den Küstengebieten, vor allem auf den Nord- und Ostfriesischen Inseln sowie in einigen Gebieten rund um Rostock sind Wohnimmobilien im Verhältnis zu den Mieten besonders teuer. Die Immobilienexperten der Postbank begründen das mit der in diesen Gebieten hohen Nachfrage nach Ferienimmobilien. Das Verhältnis aus Kaufpreis und Jahresmiete ist ein entscheidender Indikator für Anleger, die eine Immobilie als Renditeobjekt kaufen. Je kleiner dieser sogenannte Vervielfältiger ausfällt, umso höher die Ertragschancen. Früher waren Vervielfältiger von 15 oder 20 an der Tagesordnung. Die Daten für den sogenannten Postbank-Wohnatlas wurden vom Hamburgischen Welt Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) zusammengetragen und aufbereitet. 402 Landkreise und kreisfreie Städte wurden untersucht.

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Kommentare zu "Weiterer Preisanstieg bei Immobilien"

Insgesamt 6 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
24.07.2017 13:27 Uhr

Das ist wohl wie überall, Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Wohnungen werden immer knapper, besonders in den Städten - wo die meisten Menschen wohnen wollen - ist der verfügbare Platz sehr begrenzt.

Kommentar von moses1972
24.07.2017 12:09 Uhr

Irgendwann können sich normale Bürger keine angemessene Wohnung mehr leisten. Die Bundesregierung muss endlich wirksame Schritte gegen die Preisexplosion einsetzen.

Kommentar von Freddie32
23.07.2017 22:37 Uhr

Eine absolute Frechheit und es wird weiter gehen.
Irgendwann wird alles nicht mehr bezahlbar sein.
ich bin nach wie vor der meinung man solle nicht arbeiten gehen um nur wohnung und Nebenkosten zu bezahlen,das ist eine entwicklung die ich sehr negativ sehe.

Kommentar von moonraker2005
23.07.2017 17:29 Uhr

Wer soll das irgendwann noch alles bezahlen? Wenn immer mehr Immobilien immer teuer werden , können sich die normalen Menschen bald nichts mehr erlauben.

Kommentar von stekup
23.07.2017 11:22 Uhr

Immer mehr Menschen wollen in Städten Wohneigentum, das sich dadurch zwangsläufig die Preise erhöhen ist normal! Man sollte daher ländliche Gebiete für Wohneigentümer nicht veröden lassen, denn hier ist Wohnraum noch bezahlbar.

Kommentar von skazchan
23.07.2017 11:05 Uhr

Eine Eigenwohnung war immer schon Luxus, das sich die Preise je nach Nachfrage anpassen ist eigentlich selbstverständlich. Es gibt immer noch genug Orte wo man Eigenwohnungen relativ günstig bekommt.