Wehrbeauftragter warnt vor Vorverurteilungen nach Soldatentod

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Wehrbeauftragter warnt vor Vorverurteilungen nach Soldatentod

15.08.2017 - 07:05 Uhr

Wehrbeauftragter warnt vor Vorverurteilungen nach Soldatentod Wehrbeauftragter warnt vor Vorverurteilungen nach Soldatentod Politik
über dts Nachrichtenagentur

Auf der Suche nach den Gründen für den Tod eines Soldaten nach einem Marsch im niedersächsischen Munster hat der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hans-Peter Bartels (SPD), vor Vorverurteilungen gewarnt. "Solange wir nichts Genaues wissen, verbieten sich Spekulationen über die Schuldfrage der Soldaten", sagte Bartels der "Rheinischen Post" (Dienstagsausgabe). Zuvor war gemutmaßt worden, dass Aufputschmittel zum Hitzschlag von mehreren Soldaten beigetragen haben könnten.

"Das ist sehr ungewöhnlich und bleibt rätselhaft", erklärte Bartels zum Kollaps der jungen Männer bei 27 Grad Außentemperatur. Die Bundeswehr hatte berichtete, dass einer der Betroffenen von einem Energy Drink gesprochen habe. Immer mehr junge Menschen versuchten, sich auch mit Hilfe von bestimmten fragwürdigen Mitteln selbst zu optimieren, erläuterte Bartels. "Das ist ein gesellschaftlicher Trend, und deshalb würde es nicht überraschen, wenn es das auch in der Bundeswehr gäbe", erklärte Bartels. Er verfüge jedoch in dieser Hinsicht über keine eigenen Erkenntnisse.

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Kommentare zu "Wehrbeauftragter warnt vor Vorverurteilungen nach Soldatentod"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von moonraker2005
15.08.2017 22:43 Uhr

Wer jetzt hier zu schnell und voreilig Urteilt weiss wahrscheinlich garnicht was genau passiert ist. Ich denke die sache wird schon gründlich aufgeklärt.

Kommentar von Robo73
15.08.2017 09:58 Uhr

Ich kann mir eigentlich nicht vorstellen das ein handelsüblicher Energy Drink dafür verantwortlich sein soll. Es sei denn, dieses Zeug wurde literweise konsumiert.