Wehrbeauftragter sieht Bundeswehr noch nicht als Berufsarmee

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Wehrbeauftragter sieht Bundeswehr noch nicht als Berufsarmee

15.04.2018 - 00:34 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der Umbau der Bundeswehr zur Berufsarmee hakt nach Einschätzung des Wehrbeauftragten des Bundestages an vielen Stellen. Hans-Peter Bartels (SPD) sagte zu "Bild am Sonntag": "Seit der Aussetzung der Wehrpflicht 2011 ist die Bundeswehr im Übergang zur reinen Freiwilligenarmee. Das ist noch nicht geschafft."

Zwar würden sich laut Bartels junge Leute durchaus für den Arbeitgeber Bundeswehr interessieren. Aber die vielen Lücken im militärischen Bereich könnten bisher nur sehr schleppend geschlossen werden. Bartels: "Zu viele tauglich gemusterte, nach Eignung und Bedarf eingestellte Soldatinnen und Soldaten brechen die Ausbildung ab." Bartels fordert deshalb für die neue Wahlperiode neben der materiellen Vollausstattung vorrangig eine Reform der Ausbildung und eine weitere Verbesserung der Attraktivität des Soldatenberufs. Seit März 2011 wird kein Wehrpflichtiger mehr zum Dienst bei der Bundeswehr eingezogen.

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Kommentare zu "Wehrbeauftragter sieht Bundeswehr noch nicht als Berufsarmee"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
15.04.2018 21:25 Uhr

Wie sollte man die Bundeswehr denn aktuell bezeichnen? Wenn nicht als Berufs-Armee, dann als ...?

Es gibt keine Wehrpflich mehr, also sind Soldaten, Soldaten als Beruf. Es ist ja kein Hobby oder Nebenjob...