Wagenknecht kritisiert Schulz` Europa-Vorstoß

Politik


Wagenknecht kritisiert Schulz` Europa-Vorstoß

07.12.2017 - 18:20 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Sahra Wagenknecht (Linke) hat den Vorstoß des SPD-Vorsitzenden Martin Schulz für die Gründung der Vereinigten Staaten von Europa kritisiert. Die SPD brauche zwar Visionen, "aber es sollten ansprechende und attraktive sein", sagte die Fraktionschefin der Linken der "Welt". "Eine europäische Einheitsregierung in den Händen der demokratiefernen Brüsseler Lobbykratie dagegen dürften die meisten Menschen eher als Bedrohung empfinden", so Wagenknecht.

"Die Souveränität der einzelnen europäischen Länder ist kein zu überwindender Anachronismus, sondern ein hohes Gut, denn sie ist die Bedingung für Sozialstaatlichkeit und Demokratie", sagte die Linken-Politikerin weiter. Die große Idee eines in seiner Vielfalt und kulturellen Unterschiedlichkeit einigen Europa, in dem kein Land dominiert und anderen seine Vorstellungen aufzwingen könne, bleibe aktuell.

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Kommentare zu "Wagenknecht kritisiert Schulz` Europa-Vorstoß"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von Haifisch
08.12.2017 11:11 Uhr

Recht hat sie. Schulz wollte seiner SPD eine Vision geben um als Parteivorsitzender überleben zu können. Doch mit dieser Vision eines Einheitseuropas hat er das Gegenteil erreicht.
Schulz ist eine Zumutung für das Wahlvolk und auch für eine neue GROKO.

Kommentar von Kneipenchef
07.12.2017 19:19 Uhr

Da muß ich der Frau Wagenknecht leider Recht geben. So viele Kulturen in ein Staatsgefüge zu zwängen kann nicht gutgehen. Auch glaube ich kaum, daß viele Staaten ihre Souveränität aufgeben weil ein Herr Schulz schlecht träumt.