Verkehrsverstöße von Diplomaten erneut gestiegen

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Verkehrsverstöße von Diplomaten erneut gestiegen

25.02.2018 - 00:00 Uhr

Verkehrsverstöße von Diplomaten erneut gestiegen Verkehrsverstöße von Diplomaten erneut gestiegen Politik
über dts Nachrichtenagentur

Diplomaten haben in Deutschland im Jahr 2017 mindestens rund 22.900 Verkehrsverstöße begangen. Das berichtet "Bild am Sonntag" unter Berufung auf eine Statistik der Berliner Polizei. Mit 22.903 Verstößen habe die Anzahl der Verkehrsordnungswidrigkeiten im vergangenen Jahr im Vergleich zum Vorjahr (22.882 Verstöße) leicht zugenommen.

Am häufigsten sind mit 817 Fällen russische Diplomaten betroffen, gefolgt von den USA (667) und Ägypten (659). Die meisten Verstöße pro Botschafts-Fahrzeug verursacht das afrikanische Land Botswana, das pro Auto auf 76 Verstöße kommt. Die Botschaftsmitarbeiter von Jemen und Pakistan verursachen pro Fahrzeug je etwa 32 Delikte. Die häufigsten Verkehrsordnungswidrigkeiten sind Parkverstöße und Geschwindigkeitsüberschreitungen. Die Diplomaten waren auch an Unfällen beteiligt, bei denen mindestens sechs Personen schwer verletzt und ein Fahrradfahrer tödlich verletzt wurden. Wegen ihres Diplomatenstatus bleiben die Verkehrssünder straffrei. So auch beim Tod eines Fahrradfahrers, den ein saudischer Diplomat am 13. Juni verschuldet hatte. Der Diplomat stand mit seinem Porsche im Halteverbot, öffnete plötzlich die Fahrertür. Ein 55-jähriger Radfahrer prallte dagegen und starb.

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Kommentare zu "Verkehrsverstöße von Diplomaten erneut gestiegen"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von giselle1506
26.02.2018 00:24 Uhr

Ich finde, das ist eine große Schreinerei, dass man Diplomaten nicht zur Verantwortung zieht. Es macht zwar keinen Toten wieder lebendig, aber den Angehörigen würde es zumindest weiterhelfen.

Kommentar von MrTest
25.02.2018 03:09 Uhr

Vor dem Gesetz ist jeder gleich, aber einige sind anscheinend gleicher als andere. Finde ich nicht in Ordnung das diese Leute komplett straffrei ausgehen.