Verfassungsschutzpräsident sieht noch kein Ende der Terrorgefahr

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Verfassungsschutzpräsident sieht noch kein Ende der Terrorgefahr

15.07.2017 - 11:18 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der Präsident des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, sieht noch kein Ende der Terrorgefahr. "Ich weiß nicht, ob wir den Scheitel der Welle schon erreicht haben. Auf jeden Fall sind wir noch nicht am Ende der Welle", sagte Maaßen der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe).

Er fügte hinzu: "Wir können nicht ausschließen, dass es auch in den nächsten Jahren Terroranschläge geben wird." Entscheidend dafür seien zwei Faktoren. "Ein Ende des Terrorismus hängt davon ab, dass der IS und andere Terrorgruppen auf internationaler Ebene besiegt werden", sagte Maaßen. "Und davon, dass in den Schulen, in den Familien, bei der Arbeit, durch Prävention die Radikalisierung von jungen Menschen verhindert wird." Man dürfe sich an das Phänomen Terrorismus nicht gewöhnen. Der Verfassungsschutzpräsident sagte: "Terrorismus darf nie zum Alltag gehören. Der Politik in allen europäischen Ländern ist klar, dass der Terrorismus nur ganzheitlich bekämpft werden kann." Die islamistisch-terroristische Szene in Deutschland wachse weiter und sei inzwischen auf 1.770 Personen gestiegen.

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Kommentare zu "Verfassungsschutzpräsident sieht noch kein Ende der Terrorgefahr"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von moonraker2005
15.07.2017 16:12 Uhr

Ich glaube auch nicht das die Terrorgefahr in Deutschland weniger wird. Meiner Meinung nach sollte man weiter vorsichtig sein und in dem bemühen der Terrorabwehr nicht nachlassen.