US-Botschafter verst├Ąrkt in Iran-Krise Druck auf Verb├╝ndete

Politik Iran


US-Botschafter verst├Ąrkt in Iran-Krise Druck auf Verb├╝ndete

12.05.2018 - 03:00 Uhr

US-Botschafter verst├Ąrkt in Iran-Krise Druck auf Verb├╝ndete US-Botschafter verst├Ąrkt in Iran-Krise Druck auf Verb├╝ndete Politik
├╝ber dts Nachrichtenagentur

Der neue Berliner US-Botschafter Richard Grenell hat den Druck auf die westlichen Verb├╝ndeten verst├Ąrkt, Sanktionen gegen den Iran zu verh├Ąngen. "Wir erwarten von unseren Freunden und Verb├╝ndeten, dass sich uns dabei helfen, den Iran zur├╝ck an den Verhandlungstisch zu bringen", sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben). "Die Amerikaner sind der festen ├ťberzeugung: Sanktionen funktionieren, wenn die internationale Gemeinschaft vereint ist. Das hat sich jetzt auch in Nordkorea gezeigt."

Grenell betonte: "Die Unterzeichnung des Atomabkommens hat die Welt gef├Ąhrlicher gemacht - nicht die Aufk├╝ndigung." Der Botschafter f├╝gte hinzu: "Glauben Sie im Ernst, dass die Mullahs in den vergangenen Jahren kein Uran angereichert haben?" Auf die Nachfrage, welche Beweise er daf├╝r habe, sagte Grenell: "Wir haben Beweise. Und wir zeigen sie regelm├Ą├čig unseren Partnern." Bei neuen Verhandlungen m├╝sse ein Abkommen herauskommen, "das den Iran daran hindert, Atomwaffen zu bekommen". Auf die Frage, ob es dem amerikanischen Pr├Ąsidenten Donald Trump nicht eher um einen Regimewechsel gehe, sagte Grenell: "Am Augenblick wollen wir, dass die Iraner an den Verhandlungstisch zur├╝ckkehren." Die Strategie von Trump sei "immer Frieden - ob in Syrien, dem Iran oder in Nordkorea", betonte Grenell. Zugleich verteidigte er die Verlegung der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem. Die "Sache mit der Botschaft wird doch hochgespielt", sagte er. "Wir k├Ânnen als souver├Ąne Nation entscheiden, wo unsere Botschaft ist. Und wir wollen sie in Jerusalem haben."

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Kommentare zu "US-Botschafter verst├Ąrkt in Iran-Krise Druck auf Verb├╝ndete"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von AkuAnkka
12.05.2018 11:24 Uhr

die spinnen die amis ihr gr├Âssenwahnsinnger pr├Ąsident trump geh├Ârt entfernt. man darf swich von dem nicht alles gefallen lassen.vertragstreue ist von trump nicht zu erwarten . leider sind die amis zu bl├Âd zu errkennen, wen sie da gew├Ąhlt haben

Kommentar von ruhrgebiet
12.05.2018 07:28 Uhr

Warum wir nicht erst geredet und dann evtll. das Abkommen aufgek├╝ndigt?
Die Strategie von Herrn Trump ist nicht immer nachvollziehbar, er muss wissen das die USA bei der Weltwirtschaft viel Einfluss hat.
Da kann es nicht immer hei├čen Amerika first.