Umweltbundesamt: Dieselprivileg bei Mineralölsteuer abschaffen

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Umweltbundesamt: Dieselprivileg bei Mineralölsteuer abschaffen

12.08.2017 - 08:41 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

In der Debatte um den Dieselskandal hat die Präsidentin des Umweltbundesamtes (UBA), Maria Krautzberger, die Abschaffung des Dieselprivilegs bei der Mineralölsteuer ins Gespräch gebracht. "Das Dieselprivileg bei der Mineralölsteuer muss auf den Prüfstand", sagte Krautzberger der "Rheinischen Post" (Samstagsausgabe). "Dieselfahrer zahlen pro Liter Kraftstoff 18,4 Cent weniger als bei Benzin - den Staat kostet diese Subventionierung mittlerweile 7,8 Milliarden Euro pro Jahr, gut dreieinhalb Milliarden davon für die Pkw-Nutzung", sagte Krautzberger.

Selbst bei Abzug der höheren Kfz-Steuern für Diesel-Autos seien das rund eineinhalb Milliarden Euro vom Staat für die Selbstzünder pro Jahr. "Zum Vergleich: Die Förderung für Elektromobilität beträgt knapp eine Milliarde - aber bis 2020", sagte die UBA-Chefin. Eine feste Quote für Elektroautos auf EU-Ebene, wie sie SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz fordert, halte sie für sinnvoll, sagte Krautzberger.

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Kommentare zu "Umweltbundesamt: Dieselprivileg bei Mineralölsteuer abschaffen"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von moses1972
12.08.2017 20:45 Uhr

Meiner Meinung nach muss die Steuervergünstigung bei Diesel abgeschafft werden. Auch im Zuge der Gerechtigkeit gegenüber Benzin wäre eine Gleichstellung angebracht.