TV-Duell: Merkel und Schulz geraten beim Flüchtlingsthema aneinander

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TV-Duell: Merkel und Schulz geraten beim Flüchtlingsthema aneinander

03.09.2017 - 20:36 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Beim mit Spannung erwarteten TV-Duell sind Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gleich zu Beginn beim Thema Flüchtlinge aneinandergeraten. Merkel habe auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 die europäischen Partner nicht ausreichend einbezogen, warf Schulz der Kanzlerin vor. Der gesamte Flüchtlingsstrom sei "ungeordnet" erfolgt, obwohl die Flüchtlingswelle bereits seit Monaten absehbar war und eine europäische Lösung von der Opposition angemahnt worden sei.

Merkel verteidigte ihre Entscheidung aus dem Jahr 2015, insbesondere die in Ungarn gestrandeten Flüchtlinge nach Deutschland zu holen. Dies habe sie damals im kleinen Kreis völkerrechtlich klären lassen und mit dem französischen Präsidenten abgesprochen - und sie würde heute wieder so entscheiden. Schulz sei eigentlich der gleichen Meinung und wolle womöglich bewusst einen Dissens konstruieren, so die Kanzlerin.

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Kommentare zu "TV-Duell: Merkel und Schulz geraten beim Flüchtlingsthema aneinander"

Insgesamt 6 Kommentare vorhanden


Kommentar von skazchan
04.09.2017 12:48 Uhr

Da weder Schulz noch Merkel für Transparenz in ihren Aussagen sorgen können, muss man als Zuschauer also ihren Worten einfach glauben schenken. Also blindes Vertrauen habe ich keinen, zu egal welchem Politiker.

Kommentar von GoldSaver
04.09.2017 11:23 Uhr

Klar Frau Merkel, alle sind ihrer Meinung und wollen nur einen Dissens konstruieren!?

Die hat ja Vorstellungen.

Ich hoffe wirklich, das endlich mal jemand anderes nach oben kommt, obwohl man ja leider im Grund genommen immer SPD und CDU hat, egal, wer nun Kanzlerin oder Kanzler ist.

Kommentar von PurpleColumbine
04.09.2017 08:07 Uhr

Aneinandergeraten nennt man so was. Heutzutage packt man sich doch mit Samthandschuhen an. Tacheles, wie zu Helmut Schmidts Zeiten, wird selten geredet.

Kommentar von Eric17
03.09.2017 23:59 Uhr

Es ist doch sogar positiv, dass Merkel und Schulz aneinander geraten. Nur durch diese Reibung entsteht hoffentlich letztendlich ein Konsens, der für alle Parteien ein guter Kompromiss ist.

Kommentar von moses1972
03.09.2017 23:10 Uhr

Klar geraten schulz und Merkel beim Thema Flüchtlinge aneinander. Leider haben die Fernsehzuschauer nicht die möglichkeit die richtigkeit der Aussagen, vor allem von Frau Merkel, zu überprüfen.

Kommentar von Freddie32
03.09.2017 20:39 Uhr

Es wird immer um den heißen brei geredet,es geht doch nicht um die die wirklich flüchten vor krieg sondern um den anderen prozentualen anteil...der nun mal negativ auffällt und daegen nichts,garnichts getan wird.