Todesmarsch von Munster: Ermittlungen weiten sich aus

Gemischtes Militär


Todesmarsch von Munster: Ermittlungen weiten sich aus

16.03.2018 - 18:00 Uhr

Todesmarsch von Munster: Ermittlungen weiten sich aus Todesmarsch von Munster: Ermittlungen weiten sich aus Gemischtes
über dts Nachrichtenagentur

Im Fall des tödlichen Marschs von Munster werden die Ermittlungen ausgeweitet. Die Bundeswehr hat in dieser Woche das Verfahren gegen einen weiteren Ausbilder des Offiziersanwärterbataillons, einen Hauptfeldwebel, an den Wehrdisziplinaranwalt abgegeben. Bisher wurde nur gegen den Zugführer der Einheit, einen Hauptmann, ermittelt, schreibt der "Spiegel".

Damit wird auch dieser Fall bei der Staatsanwaltschaft Lüneburg landen, die bisher wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Körperverletzung gegen unbekannt ermittelt. Sie wird nun entscheiden müssen, ob sie Anklage gegen die beiden Männer erhebt. Bei dem Marsch im Juli vergangenen Jahres starb ein Soldat; drei Offiziersanwärter mussten auf die Intensivstation. Das rechtsmedizinische Gutachten der Hamburger Uniklinik hatte die Ausbilder im Fall des gestorbenen Soldaten zwar teilweise entlastet, gleichzeitig aber geurteilt, dass die erhebliche Schädigung und die Krankenhausaufenthalte der anderen drei Soldaten "hätten vermieden werden können".

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Kommentare zu "Todesmarsch von Munster: Ermittlungen weiten sich aus"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von Rosnee1
18.03.2018 11:30 Uhr

Die jugendlichen Soldaten kommen mit einer katastrophalen Fitness von den Schulen. Bei der Bundeswehr geht das weiter. Mit Bussen werden sie zu den Ausbildungsstätten transportiert. Zu den Mahlzeiten gehen sie nur wenn Sie es wollen. Sie dürfen sogar selbstständig aufstehen. Kein Wecken durch den UvD. In vielen Einheiten wissen die Soldaten gar nicht mehr was ein UvD ist
.
Sie machen keinen Wachdienst mehr. Man leistet sich Millionenkosten für zivile Wachunternehmen. Keine Bereitschaften wie zu Zeiten des kalten Krieges. Die Bw ist der reinste Freizeitverein. Wenn ein Soldat durch einen Vorgesetzten etwas härter rangenommen wird, beschwert er sich beim Wehrbeauftragten weil er seine Menschenrechte in Gefahr sieht. Für jeden persönlichen Grund gibt es Sonderurlaub. Für einen für sieben Wochen ausgelegten Lehrgang wird ab der 5. Woche Zeitausgleich abgebummelt. Nach dem teuren Studium der Offizieranwärter verlassen 30% auf Kosten der Steuerzahler wegen vorgegebener psychischer Erkrankung die Bundeswehr ohne jemals einen Dienstposten ausgefüllt zu haben. Dem nächst können sie komplett zu Hause bleiben und bekommen trotzdem fürstliche Gehälter.

Kommentar von Kneipenchef
17.03.2018 06:26 Uhr

Das große Problem liegt auch daran, dass die Ausbilder noch wie früher ausbilden. Dabei wird nicht bedacht, dass durch Computerspiele eben keine Fitness vorhanden ist.