Tierschutzbund verlangt bessere Pr├Ąvention gegen Gefl├╝gelpest

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Tierschutzbund verlangt bessere Pr├Ąvention gegen Gefl├╝gelpest

12.01.2021 - 14:04 Uhr

Tierschutzbund verlangt bessere Pr├Ąvention gegen Gefl├╝gelpest Tierschutzbund verlangt bessere Pr├Ąvention gegen Gefl├╝gelpest Politik
├╝ber dts Nachrichtenagentur

Der Deutsche Tierschutzbund hat Bundes- und Landesregierungen aufgefordert, mehr gegen die sich weiter ausbreitende Vogelgrippe zu unternehmen. Es gebe "keine wirkliche Pr├Ąventionsstrategie", sagte Verbandspr├Ąsident Thomas Schr├Âder der "Neuen Osnabr├╝cker Zeitung". Dazu geh├Ârten eine "Bestandsreduktion und intensive Forschung nach einem Impfstoff".

Corona zeige, wie schnell bei ausreichend politischem Willen, entsprechenden finanziellen Mitteln und dem n├Âtigen Forscherehrgeiz ein wirkungsvolles Gegenmittel gefunden werden k├Ânne. "Aber offenbar sind die Tiere nicht so systemrelevant f├╝r die Bundesregierung", sagte Schr├Âder. In den vergangenen Wochen hatte es vor allem in Niedersachsen Vogelgrippe-Nachweise in Tierhaltungen gegeben - zuletzt am Sonntag in einem Putenmastbetrieb im nieders├Ąchsischen Landkreis Cloppenburg. Der Kreis ist derzeit bundesweit Gefl├╝gelpest-Hotspot mit 15 nachgewiesenen Ausbr├╝chen in Gefl├╝gelhaltungen sowie rund 200.000 get├Âteten Tieren, vorwiegend Puten. Laut nieders├Ąchsischem Landwirtschaftsministerium liegt die "Putendichte" in der besonders betroffenen Gemeinde Garrel bei mehr als 6500 Puten pro Quadratkilometer. Aus Hannover hie├č es auf Anfrage der NOZ: "Es ist nicht auszuschlie├čen, dass die hohe Gefl├╝geldichte die Gefahr der Seuchen├╝bertragung zwischen den Putenhaltungen deutlich erh├Âht." Es gebe bei den bisherigen F├Ąllen allerdings keinen Hinweis darauf, dass Sicherheitsma├čnahmen nicht eingehalten worden w├Ąren, so das Ministerium. Der Zentralverband der Gefl├╝gelwirtschaft (ZDG) teilte mit, ein Stall k├Ânne nicht vollst├Ąndig hermetisch abgeriegelt werden, eine absolute Sicherheit gebe es nicht. Nach Verbandsangaben wurden bundesweit bislang mehr als 300.000 Tiere aufgrund der Gefl├╝gelpest get├Âtet - mehr als die H├Ąlfte davon im Landkreis Cloppenburg.

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