Studie: Roboter keine Job-Killer

Wirtschaft Arbeitsmarkt Unternehmen Industrie


Studie: Roboter keine Job-Killer

19.09.2017 - 00:00 Uhr

Studie: Roboter keine Job-Killer Studie: Roboter keine Job-Killer Wirtschaft
über dts Nachrichtenagentur

Die Automatisierung der deutschen Industrie hat keine Arbeitsplätze gekostet. Das berichtet die "Bild" (Dienstag) mit Verweis auf eine Studie des Düsseldorfer Instituts für Wettbewerbsforschung (DICE). Demnach wurde zwischen 1994 und 2014 der Bestand an Industrie-Robotern von um 131.000 auf 170.000 ausgeweitet.

Das habe zwar zum Abbau von 275.000 Industrie-Arbeitsplätzen geführt. Allerdings seien gleichzeitig Dienstleistungs-Jobs im selben Umfang entstanden, so die Forscher. "Im Gegensatz zum Gerede in der öffentlichen Debatte sind Roboter sind keine großen Job-Killer. Aber sie haben zu einer Umverteilung der Arbeitsplätze geführt", zitiert die "Bild" die Forscher um den Arbeitsmarkt- und Globalisierungsexperten Jens Südekum. Allerdings drücke die Automatisierung vor allem bei Facharbeitern auf die Löhne. "Bei Akademikern im Management haben wir dagegen steigende Einkommen festgestellt", sagte Südekum.

Facebook Twitter Google+ Xing Linkedin

Ähnliche Artikel

Folgende Artikel aus dem Thema Wirtschaft könnten Sie auch interessieren

Jetzt kostenlos registrieren !

Verpassen Sie keine aktuellen Neuigkeiten mehr und registrieren Sie sich kostenlos zu unseren Diensten.


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu können,
müssen Sie angemeldet sein.


Kommentare zu "Studie: Roboter keine Job-Killer"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von skazchan
20.09.2017 22:42 Uhr

Im Dienstleistungsbereich wohl nicht, aber in der Industrie und diesen Zweig würde man absägen für alle die an diesen Berufen Spaß haben. Zwar ist technischer Fortschritt unhaltbar, dennoch kann man dem kritisch gegenüber stehen

Kommentar von Freddie32
19.09.2017 00:39 Uhr

In den nächsten jahren denke ich auch nicht das Roboter massivst ein Jobkiller da stellen könnten aber wie es in 20 ider gar 30 jahren aussieht,muss man abwarten.