Studie: Fachkräftemangel wird für Unternehmen zum größten Risiko

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Studie: Fachkräftemangel wird für Unternehmen zum größten Risiko

09.03.2018 - 18:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern könnte sich zur Wachstumsbremse Nummer eins entwickeln. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sehen 60 Prozent aller Unternehmen den Fachkräftemangel heute als größtes Geschäftsrisiko, wie aus dem noch unveröffentlichten Arbeitsmarktreport des Deutschen Industrie- und Handelskammertages hervorgeht. Vor acht Jahren hatte dieser Anteil noch bei 16 Prozent gelegen.

Von Personalengpässen betroffen sind vor allem kleine und mittlere Betriebe mit bis zu 200 Beschäftigten. Sie verfügen häufig über keine eigene Personalabteilung und stehen in Konkurrenz zu bekannteren Unternehmen. Schon heute leiden viele Betriebe unter dem Problem, Stellen zu besetzen, die eine berufliche Ausbildung erfordern. Diese Engpässe treffen vor allem Leiharbeitsunternehmen (83 Prozent), die Sicherheitswirtschaft (78 Prozent) sowie Gesundheits- und Sozialdienstleister (73 Prozent).

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Kommentare zu "Studie: Fachkräftemangel wird für Unternehmen zum größten Risiko"

Insgesamt 3 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
10.03.2018 19:37 Uhr

Das kann ich mir sehr gut vorstellen. In vielen Unternehmen sind die Aufgaben inzwischen stark unterteilt und für immer mehr Bereiche gibt es Fachkräfte. Wer da gut mithalten will, braucht diese natürlich auch, doch wenn es keine Nachwuchs gibt, hat man ein Problem.

Kommentar von Kneipenchef
09.03.2018 18:55 Uhr

Es liegt wohl auch daran, dass die Berufe gerade im Gesundheits und Sozialwesen immer unatraktiver werden. Pflegekräfte werden regelrecht verheizt bei mieser Bezahlung.

Kommentar von Spongebob
09.03.2018 18:03 Uhr

Ja und woher rührt diese Problematik? Das liegt doch nur daran, dass alle Fachkräfte haben wollen, sie aber nicht genügend auszahlen wollen. So begnügen sich Firmen mit Arbeitnehmern von Zeitfirmen oder Praktikanten.