Stromkabel soll Deutschland mit Großbritannien verbinden

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Stromkabel soll Deutschland mit Großbritannien verbinden

04.02.2018 - 00:00 Uhr

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über dts Nachrichtenagentur

Auf dem Energiemarkt fällt der Brexit offenbar aus: Großbritannien will sich mit neuen Stromkabeln noch stärker an den Kontinent binden. Wie "Welt am Sonntag" berichtet, soll zudem Deutschland in wenigen Jahren direkt ans britische Leitungsnetz angeschlossen werden. Das vom französischen Investmentkonzern Meridiam geplante Projekt "NeuConnect" hat die ersten Genehmigungen der britischen Regulierungsbehörde Ofgem erhalten.

Der deutsche Versicherungskonzern Allianz hat sich mit 26 Prozent an dem Projekt beteiligt. Über das 650 Kilometer lange Unterwasserkabel mit einer Kapazität von 1,4 Gigawatt soll Strom aus den norddeutschen Windkraftgebieten auf die Insel geleitet werden, solange die innerdeutschen Netze Richtung Süden noch nicht ausgebaut sind. Aufgrund eines überalterten Kraftwerksparks leidet das Vereinigte Königreich unter relativer Stromknappheit. Allerdings plant London neue Atomkraftwerke mit zusammen 16 Gigawatt Leistung an fünf Standorten: Stehen die Meiler, könnte Deutschland über das NeuConnect-Kabel bei Windflaute auch direkt mit britischem Atomstrom versorgt werden.

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Kommentare zu "Stromkabel soll Deutschland mit Großbritannien verbinden"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von GoldSaver
05.02.2018 16:01 Uhr

LoL, wir haben in Teilen Deutschlands zu viel Strom, so das wir exportieren müssen, weil es immer noch nicht möglich ist, den Strom innerhalb Deutschlands vernünftig zu verteilen.
Aber anstatt daran zu arbeiten, baut man lieber Leitungen, um Strom aus 650 km Entfernung zu importieren...
Was soll man dazu noch sagen, absolute Verschwendung!

Kommentar von Kneipenchef
05.02.2018 05:27 Uhr

Wir zahlen Unsummen für die Energiewende und dan geht der Strom nach Großbritannien. Wir schalten Atomkraftwerke ab und im Notfall soll dann Atomstrom von der Insel kommen? Doppelmoral nene ich das.