Stegner: Merkels Distanzierung von CDU Sachsen-Anhalt ungenügend

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Stegner: Merkels Distanzierung von CDU Sachsen-Anhalt ungenügend

29.08.2017 - 15:03 Uhr

Stegner: Merkels Distanzierung von CDU Sachsen-Anhalt ungenügend Stegner: Merkels Distanzierung von CDU Sachsen-Anhalt ungenügend Politik
über dts Nachrichtenagentur

Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Ralf Stegner findet die jüngste Distanzierung von Kanzlerin Angela Merkel von der CDU Sachsen-Anhalt ungenügend. "Das ist eine Grenzüberschreitung, die ein bezeichnendes Licht auf die Union wirft", sagte er der "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). Zudem gebe es ostdeutsche CDU-Politiker, die sich sogar offen für eine Koalition mit der AfD ausgesprochen hätten.

"Das breitet sich aus." Stegner fügte hinzu: "Die Distanzierung von Frau Merkel hätte durchaus kräftiger ausfallen dürfen." Das sei ja kaum mehr gewesen als ein: "Dann ist es halt so." Er erklärte: "Wer ausschließen will, dass die Rechtspopulisten etwas zu sagen haben, der darf nicht CDU wählen." Teile der CDU-Fraktion in Sachsen-Anhalt hatten mit der AfD für die Einsetzung einer Kommission zur Untersuchung des Linksextremismus gestimmt. Merkel kommentierte dies nun mit den Worten, das halte sie politisch "nicht für richtig".

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Kommentare zu "Stegner: Merkels Distanzierung von CDU Sachsen-Anhalt ungenügend"

Insgesamt 4 Kommentare vorhanden


Kommentar von moses1972
29.08.2017 22:07 Uhr

Die CDU mauschelt im Landtag von Sachsen Anhalt rum und Frau Kanzlerin distanziert sich nicht wirklich davon. Wer CDU Wählt hat am Ende vielleicht Die AFD mit am Tisch, denkt mal darüber nach.

Kommentar von skazchan
29.08.2017 18:12 Uhr

Typisch Merkel. Das sie schwammige Antworten liefert ist nichts neues. Außerdem würde ich nicht viel auf die Aussagen von Fr. Merkel geben, sie plappert immer nur das was gerade im Trend liegt um gewählt zu werden

Kommentar von Freddie32
29.08.2017 17:55 Uhr

SPD und CDU nehmen sich da beide nicht viel und natürlich kurz vor der wahl gehört dies auch zum wahlkampf um vielleicht doch noch dem ein oder anderen stimmen zu nehmen und zu bekommen.

Kommentar von moonraker2005
29.08.2017 17:10 Uhr

Das in sachsen-Anhalt CDU Politiker mit AFD Politikern zusammenarbeiten find ich unerträglich. Schlimm ist das sich die Kanzlerin nicht eindeutig davon distanziert.