Stahlknecht will bei Abschiebungen mehr Druck auf Herkunftsländer

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Stahlknecht will bei Abschiebungen mehr Druck auf Herkunftsländer

07.06.2018 - 09:55 Uhr

Stahlknecht will bei Abschiebungen mehr Druck auf Herkunftsländer Stahlknecht will bei Abschiebungen mehr Druck auf Herkunftsländer Politik
über dts Nachrichtenagentur

Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) hat mehr Druck auf die Heimatländer von abgelehnten Asylbewerbern gefordert, ihre Bürger zurückzunehmen. Circa 40 Prozent derjenigen, die Deutschland verlassen müssten, könnten deshalb nicht abgeschoben werden, weil die Herkunftsstaaten sie nicht zurücknähmen, sagte der CDU-Politiker am Donnerstag im RBB-Inforadio. "Insofern geht unser Appell an die Bundesregierung, und damit auch an Horst Seehofer, aber auch an den Bundesaußenminister, dementsprechende Gespräche zu führen, darüber nachzudenken, Entwicklungshilfe zu kürzen und damit auch Druck auszuüben, oder bei Ländern, die wirtschaftlich mit uns zusammenarbeiten wollen, die Visaerteilung zu erschweren."

Dann komme Bewegung in die Sache. Es nütze nichts, wenn Bundesländer eigene Abschiebeflugzeuge charterten, am Ende haben sie aber "in Anführungsstrichen die Passagiere nicht, weil sie diejenigen, die sie abschieben wollen, nicht abschieben können, weil die Herkunftsstaaten sie nicht zurücknehmen". Das halte er auch für wichtiger als die Ankerzentren-Frage. Stahlknecht machte außerdem deutlich, dass Asylbewerber in den geplanten Ankerzentren nicht eingesperrt werden: "Die werden nicht eingezäunt und nicht kaserniert und auch nicht inhaftiert. Das sage ich ganz deutlich." Man werde keine Lager mit Wachtürmen und Wachmannschaften haben. "Das findet hier nicht statt", sagte Stahlknecht. Man habe über 20 Jahre Erfahrung mit einer Erstaufnahmeeinrichtung, in der bis zu 2.000 Asylsuchende gelebt haben, die sich in der Umgebung frei bewegen könnten. Alles andere sehe er auch nicht von der Verfassung gedeckt.

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Kommentare zu "Stahlknecht will bei Abschiebungen mehr Druck auf Herkunftsländer"

Insgesamt 2 Kommentare vorhanden


Kommentar von CgoL81
08.06.2018 09:24 Uhr

Naja, normalerweise sind Auswanderer mobiler und gebildeter als andere Bürger Ihres jeweiligen Landes. Bei muslimischen Staaten ist das so eine Sache. Außer Koran auswendig lernen, können die nicht viel. Und mobiler sind sie auch nur, weil sie zu Hause nichts hält bzw. weil das bedingungslose Geld aus Deutschland lockt.

Es ist ein Novum in der Geschichte, dass Migranten in andere Länder fliehen, dort Geld und Sachgüter annehmen und die Kultur (und das Grundgesetz) des aufnehmenden Landes gänzlich ablehnen.

Warum Moslems nicht in andere Muslimische Staaten "fliehen" ist noch eine andere Frage. Wahrscheinlich weil Moslems die größten Rassisten sind und die meisten Vorurteile haben (durch Studien belegbar!).

Kommentar von Kneipenchef
08.06.2018 04:46 Uhr

Warum solltem die Herkunftsländer die Leute auch freiwillig zurücknehmen wollen? Die sind doch froh, dass sie diese Leute loshaben. Sind sie doch in ihrer Heimat schon durch übermäßigen Arbeitsfleiß aufgefallen oder Straffällig geworden oder, oder, oder.