Spiegel: Bund soll nach US-Truppenabzug Flächen abgeben

Politik Militär


Spiegel: Bund soll nach US-Truppenabzug Flächen abgeben

28.08.2020 - 15:19 Uhr

Spiegel: Bund soll nach US-Truppenabzug Flächen abgeben Spiegel: Bund soll nach US-Truppenabzug Flächen abgeben Politik
über dts Nachrichtenagentur

Bayern verlangt vom Bund Kompensation für die wirtschaftlichen Schäden durch den von US-Präsident Donald Trump angekündigten Truppenabzug aus Deutschland. Dieses Anliegen brachte der bayerische Ministerpräsident und CSU-Vorsitzende Markus Söder am vergangenen Dienstag beim Koalitionsgipfel in Berlin vor, berichtet der "Spiegel" in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf Gipfelteilnehmer. Die Runde beschloss demnach, dass die von Standortschließungen betroffenen Länder - neben Bayern sind das vor allem Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz - mit Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) über solche Leistungen des Bundes verhandeln sollen.

Trump will fast 12.000 der rund 35.000 in Deutschland stationierten Soldaten abziehen. Den Ländern schwebe beispielsweise vor, dass betroffene Kommunen zu günstigen Konditionen an frei werdende Liegenschaften kommen. Diese Flächen könnten sie dann nutzen, um Gewerbe anzusiedeln oder Wohnraum zu schaffen. In der Regel gehen die militärischen Areale nach deren Nutzung in den Besitz des Bundes über, berichtet das Magazin. Zudem will Kramp-Karrenbauer im Herbst in einer gemeinsamen Arbeitsgruppe mit den Ländern prüfen, ob die Bundeswehr den vom US-Truppenabzug betroffenen Regionen helfen kann.

Facebook Twitter Xing Linkedin

Ähnliche Artikel

Folgende Artikel aus dem Thema Politik könnten Sie auch interessieren


Neuen Kommentar schreiben

Um einen Kommentar schreiben zu können,
müssen Sie angemeldet sein.


Kommentare zu "Spiegel: Bund soll nach US-Truppenabzug Flächen abgeben"

Es sind noch keine Kommentare zu
"Spiegel: Bund soll nach US-Truppenabzug Flächen abgeben"
vorhanden.